Ausflug des ehemaligen Pfarrgemeinderats von Waldbröl und Nümbrecht nach Münster

Nachdem man sich nun 4 Jahre gemeinsam stets zu Sitzungen und Arbeitseinsätzen getroffen hatte, begab sich der ehemalige Pfarrgemeinderat (PGR) von Nümbrecht und Waldbröl am Samstag, dem 28.11.2009 zu einem Ausflug nach Münster. Leider konnte aus diversen Gründen nur etwa die Hälfte der Mitglieder teilnehmen. Dafür waren Ehepartner als Begleitpersonen dabei.
21 Leute, darunter Pastor Jansen, Kaplan Hannig, Pastoralreferent Herr Grüder und Priesteramtskandidat Jakub Kowalski stiegen so bereits um 8 Uhr morgens in den Bus und begaben sich nach Münster. Dort angekommen wurden wir im Kapuzinerkloster von den Kapuzinern bereits freudig erwartet und empfangen. So begannen wir unseren Ausflug mit einer heiligen Messe in der Kapuzinerkirche des Klosters, die von Pfarrer Jansen und Kaplan Hannig feierlich gehalten und von einem Kapuziner an der Orgel wunderschön begleitet wurde.
Von dort aus begaben wir uns ins Zentrum, wo wir auf der Suche nach unserem Restaurant bei strömendem Regen die Stadt durchquerten, bevor wir feststellen mussten, dass das vorbestellte Lokal nicht weit entfernt vom Ausgangspunkt gelegen war. Im Brauhaus „Pinkus Müller“ angekommen, konnten wir ein typisch westfälisches Mittagessen genießen. In uriger Atmosphäre und bei selbst gebrauten Bierspezialitäten wie Pinkus Alt, Pinkus Spezial, Pinkus Malz etc. genossen wir deftige westfälische Spezialitäten wie Töttchen, Pannekoken mit Pillwörmer, graute Bauhnen oder Surmoos. Da die Stimmung lustig und gut war und in Anbetracht des regnerischen Wetters draußen, verweilten wir in der Traditionsgaststätte noch etwas länger als geplant.

Nach dem Essen bekamen wir eine Privatführung von Willy Schmitz durch den St. Paulus-Dom von Münster. Neben den diversen Stiftsplatten und der Grabstätte von Bischof von Galen bewunderten wir die astronomische Uhr mit Glockenspiel. Die ungewöhnlicher Weise links- drehende Uhr zeigt neben den Mondphasen auch Planetenstellungen an und beinhaltet einen ewigen Kalender, der bis zum Jahr 2071 reicht.
Nach dem Besuch des Doms standen uns noch 1 ½  Stunden zur freien Verfügung, die auf den seit diesem Jahr fünf Weihnachtsmärkten und in den schön geschmückten Geschäften und Cafes schneller umgingen als uns lieb war.
Nachdem wir uns alle wieder durch den Regen zum Bus gekämpft hatten, waren wir in Anbetracht des sodann einsetzenden Wolkenbruchs doch froh, im trockenen Bus sitzen zu können. Mit guter Laune ging es sodann zurück nach Waldbröl.
Als Abschluss unseres (mindestens) 4–jährigen ehrenamtlichen Engagements war es eine schöne und lustige Fahrt, die Lust auf einen nochmaligen Ausflug nach Münster – allerdings bei besserem Wetter - gemacht hat.

Stephanie Baum