Kirche für kleine Leute

Berichte von den Gottesdiensten am
25.01.2009
22.02.2009
22.03.2009

26.04.2009
23.05.2009

Die nächsten Termine der "Kirche für kleine Leute" in 2010

Grundsätzlich immer der 4. Sonntag im Monat um 9:15 Uhr im Pfarrheim

23. Mai 2009  Ich bin der gute Hirt, Johannes 3,1-2

Der große aus brauner Pappe gebastelte Hirte sah prächtig aus, wie er auf einer Weide aus grünem Tuch innerhalb des Holzzaunes umringt von vielen selbst gebastelten Schäfchen vor dem Altar stand.
Doch das war nur das Ergebnis der Arbeit, das die Kinder der Kirche für kleine Leute vor der Wandlung in unserer Pfarrkirche vor den Altar gestellt hatten.

Vorausgegangen war eine Stunde, in der sie sich intensiv mit dem Evangelium vom guten Hirten befasst hatten - eingerahmt von gemeinsamen Gebeten und zahlreichen ihnen aus dem Kindergarten bekannten Liedern.

Zu Beginn der Kirche für kleine Leute gab es eine Neuerung: die Gruppe wurde unterteilt in Schul- und Kindergartenkinder.
Während die Schulkinder das Evangelium vom guten Hirten mit Claudia Schubert separat und altersadäquat besprachen, legten es die Kindergartenkinder mit Kindergartenleiterin Hildegard Gabriel und Erzieherin Angelika Denhoven in der Mitte des Stuhlkreises zum besseren Verständnis auf.

So wurde mit Tüchern eine Landschaft gelegt: grüne Wiese, blaues Wasser und sogar graue Felsen waren dort nachher vorzufinden. Dann wurde auf der Wiese ein Holzzaun errichtet, in den jedes Kind ein Schaf stellen durfte. Auch der Hirte durfte nicht fehlen: groß und aus brauner Pappe und extra zu diesem Anlass gebastelt, wachte er über die Schafherde. Ihm zur Seite wurde auch noch ein Schäferhund gestellt.
Nachdem sich alle Kinder die Augen zu gehalten hatten, passierte es: ein Schaf ging verloren. Leon und Daniel begaben sich zusammen mit dem Hirten auf die Suche und fanden es nach einiger Zeit an einem Berg wieder. Es hatte sich verlaufen und wurde nun zurück zur Herde gebracht.

Spielerisch wurde uns so vermittelt, dass Jesus allen, die sich ihm anvertrauen, versprochen hat, für sie da zu sein. Er will uns allen, so sagt er, ein guter Hirt sein.
Zum Abschluss durfte jedes Kind sein Schäfchen für die Herde selbst basteln oder ein Bild vom Hirten und seinen Schafen ausmalen.
Als jedes Kind sein selbst gebasteltes Schäfchen dann in der Kirche zum großen Hirten in den Zaun vor den Altar stellte, war auch den großen Leuten in der Kirche klar, womit sich die Kleinen heute beschäftigt hatten.

Stephanie Baum

26.04.2009: "Jesus ist auferstanden und begegnet seinen Jüngern"

22 Kinder und zahlreiche Eltern kamen auch dieses Mal wieder zur Kirche für kleine Leute ins Pfarrheim. Thema war in Anknüpfung an das Sonntagsevangelium „Jesus ist auferstanden und begegnet seinen Jüngern“.
Nach der Begrüßung durch Frau Gabriel wurden die drei Gruppenkerzen des katholischen Kindergartens, die Pfarrer Jansen im Gründonnerstagsgottesdienst im Kindergarten gesegnet hatte, von Kindern aus der jeweiligen Gruppe angezündet.
Begleitet von Frau Ising auf der Gitarre sagen wir sodann alle das Lied „Danke für diesen guten Morgen“, das bei strahlendem Sonnenschein und einem vollen Pfarrheim wie von selbst von den Lippen ging.
Dann stellten sich der Reihe nach alle Kinder und Eltern vor und sagten, dass sie froh sind, dass sie heute hier sein dürfen.

Jesus hat damals gesagt: „Wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Wir stellten fest, dass wir viel mehr als zwei oder drei sind, die versammelt sind, um Jesus nahe zu sein und an ihn zu denken und Jesus deshalb unter uns ist. Aufgrund dessen wollten wir das Gebet sprechen, das er uns geschenkt hat, das Vater unser. Dieses beteten wir gemeinsam.
Im Anschluss daran schauten wir uns Dias an, wie der Leichnam Jesu ins Grab gelegt wurde und der schwere Stein vor das Grab gerollt wurde. Sonntags erschien Maria Magdalena und anderen Frauen, die zum Grab gekommen waren ein Engel, der sagte „Fürchtet euch nicht, Jesus ist nicht hier, er ist von den Toten erstanden.“ Später erschien Jesus auch Maria und zwei Jüngern, die von Jerusalem kamen. Als diese ihren Freunden berichten wollten, was geschehen war, erschien Jesus auch ihnen. Als er sich setzte und mit ihnen aß und das Brot teilte, wussten sie wirklich, dass er es war und erkannten, dass er tatsächlich auferstanden war.
Im Anschluss an diese freudige Nachricht, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist, sangen wir das Lied „Wenn einer sagt ich mag dich du“.

Dann schauten wir und noch mal gemeinsam Bilder zum Thema an, bevor wir zum Abschluss das Lied „Wir feiern heut ein Fest“ sangen und uns auf den Weg in die „große“ Kirche machten, wo Pastor Kipp und die übrigen Gläubigen uns wie immer freudig erwarteten.

Stephanie Baum

22.03.2009: "Die Heilung des blinden Bartimäus"

Zum Thema „Der blinde Bartimäus“ fanden sich am 22. März 2009 um 9:15 Uhr wieder 20 Kinder und 10 Eltern im Pfarrheim in Waldbröl ein. Alle wurden freudig empfangen vom „Kirche für kleine Leute- Team“ sowie von Nadine Reuber, Erzieherin in unserem katholischen Kindergarten. Nicht nur die große Zahl der Kinder ist Anlass zur Freude, sondern auch die Tatsache, dass neue Kinder den Weg zur „Kirche für kleine Leute“ finden. Und dies sind nicht nur die Kinder des katholischen Kindergartens, die wieder alle eine persönliche Einladung bekommen hatten, sondern auch andere Kinder, was uns besonders freut.

Wie immer wurde zunächst die Kerze in unserer Mitte angezündet - dieses Mal von Moritz. Nach einem gemeinsamen Gebet und einem gemeinsamen Lied stellten wir uns alle zunächst vor und erzählten den anderen, wie wir uns heute fühlten. Danach teilten wir uns in Kleingruppen auf und bekamen abwechselnd die Augen verbunden. So konnten wir am eigenen Leib spüren, wie es ist, wenn man nichts sieht: man bewegt sich viel vorsichtiger, kann alles nur ertasten und ist vielmehr als sonst auf die Hilfe anderer angewiesen. So vorbereitet auf das heutige Thema las uns Carlos Rodriguez aus der Bibel die Geschichte vom blinden Bartimäus und seiner Begegnung mit Jesus vor. Gespannt hörten wir zu und schauten uns dabei die passenden Bilder an.
Nach dem Lied „Das schönste Buch auf der Erde“ legten Liane und Justin in die Mitte unseres Stuhlkreises eine große gebastelte Sonne, als Zeichen für das Licht, das Bartimäus nach seiner Begegnung mit Jesus wieder zu sehen vermochte. Darauf wurden dann die Figuren von Jesus und dem blinden Bartimäus gestellt. Und rund um die Sonne legten die Kinder Bilder, auf denen alle die Dinge gemalt waren, die Bartimäus nach seiner Heilung wieder in der Lage war zu sehen.
Bevor es in die große Kirche ging, sangen wir zum Abschluss gemeinsam noch ein Lied.

In der voll besetzten großen Kirche wurden wir von den älteren Kinder, den Jugendlichen und Erwachsenen sowie von Kaplan Hannig schon freudig erwartet. Damit alle sehen konnte, was wir gemacht hatten, legten die Kinder die große Sonne, die Jesus- und die Bartimäus-Figur sowie die gemalten Bilder vor dem Altar. Zusammen feierten wir dann alle gemeinsam die heilige Messe zu Ende.
Schön, dass so viele gekommen sind und mit uns unseren Kindergottesdienst gefeiert haben! Wir hoffen, alle kommen wieder! Die nächste Kirche für kleine Leute findet statt am 26. April 2009.

Stephanie Baum

22.02.2009: „Kinder aus aller Welt“

Auch dieses Mal hatte die Kirche für kleine Leute- Gruppe jedes Kindergartenkind persönlich eingeladen. Und wiederum waren 18 Kinder und 11 Erwachsene gekommen.
Während die Glocken der katholischen Kirche läuteten, begrüßte Frau Bertrams alle Kinder und die Eltern ganz herzlich. Wie immer begannen wir mit dem Anzünden der Kerze in der Mitte unseres großen Stuhlkreises. Auch Gott wurde in unserer Mitte begrüßt: mit dem Kreuzzeichen und einem Gebet.
Sodann stellte sich jeder mit Namen und Alter vor.

Frau Bertrams erklärte den Kindern, dass die Welt, die Gott erschaffen hat, sehr groß ist und sehr viele Kinder auf ihr leben. Doch auch wenn die Welt sehr groß ist und wir alle sehr verschieden sind, haben wir dennoch alle eines gemeinsam: Gott hat uns alle erschaffen. Und dies sollte heute unser Thema sein.
Zunächst teilten wir uns in drei Kleingruppen auf. Jede Gruppe erhielt einen Globus, den wir gemeinsam betrachteten. Dann durften Kinder Länder und Kontinente nennen, die wir gemeinsam auf dem Globus suchten. Sogar Lennart`s Frage, wo denn Happach sei, wurde zu seiner Zufriedenheit beantwortet.

Nachdem wir uns so eine Vorstellung von der Größe der Welt und ihrer Form als Kugel gemacht hatten, setzten wir uns wieder in unseren großen Stuhlkreis. Nun wurde ein großes rundes Bild, worauf alle Kontinente eingezeichnet waren, in die Mitte gelegt. Jedes Kind durfte sich dann der Reihe nach ein Tier aus einer Kiste suchen. Es sollte zuerst sagen, welches Tier es sich ausgesucht hat und gemeinsam wurde überlegt, auf welchem Kontinent das Tier denn wohnt. Dort wurde es dann hingestellt. Etwas Schwierigkeiten gab es nur, als Leon behauptete, der Löwe wohne doch im Zoo....

Dann hatte das Vorbereitungsteam noch die verschiedenen Menschen, die auf der Erde leben, gemalt und ausgeschnitten. So gab es eine Europäerin, einen Chinesen, einen Eskimo, einen Schwarzen und einen Indianer. Auch diese Menschen wurden den verschiedenen Kontinenten zugeordnet und auf der Welt platziert.
Letztlich durfte jedes Kind ein Bild von sich selber malen. Das machte nicht nur großen Spaß, sondern wurde auch sehr anschaulich, als die ganzen Selbstbildnisse rund um die Weltkugel gelegt wurden. So wurde deutlich, welches Werk Gott vollbracht hatte, indem er die Welt, die Tiere und die Menschen erschaffen hat.

Zum Abschluss wurde dann begleitet von Frau Mintnich auf der Gitarre das Lied „Gott hat alle Kinder lieb“ gesungen und von Frau Schamber ein Abschlussgebet gesprochen. Wie immer hatten wir alle heute sehr viel gelernt.

Die Kinder trugen voller Stolz ihre Bilder in die „große“ Kirche und legten sie dort zur Weltkugel vor den Altar. Pastor Jansen freute sich über die große Schar von Kindern und ließ sich das Thema von ihnen erklären. Als er zum Abschluss fragte, ob er das große Bild von der Welt behalten dürfte, waren die Kinder allerdings nicht einverstanden. Dieses sollte ihrer Meinung nach doch besser seinen Platz im Kindergarten finden.

Stephanie Baum

25.01.2009: „Jesus findet seine Jünger“

 Jedes Kindergartenkind des katholischen Kindergartens hatte eine persönliche Einladung bekommen - und dieser folgten so viele, dass es im Raum „Caecilia“ im Pfarrheim richtig eng wurde.Während die Glocken läuteten, erklärte Frau Gabriel, dass die Glocken die großen Leute in die große Kirche einluden und sie die kleinen Leute recht herzlich zur „Kirche für kleine Leute“ im Pfarrheim begrüße.
Die Kirche für kleine Leute begann mit dem Kreuzzeichen und dem Anzünden der Kerze, die neben dem Kreuz und der Bibel in der Mitte des Stuhlkreises stand. Zunächst stellte sich jeder vor und unter der Begleitung der Gitarre von Kerstin Ising wurde ein Lied gesungen, das den Kindern schon aus dem Kindergarten bekannt war.

Thema der Kirche für kleine Leute war dieses Mal „Jesus findet seine Jünger“. Dazu wurde zunächst ein blaues Tuch in der Mitte des Stuhlkreises ausgebreitet. Dieses stellte den See Genezareth dar. Dieser wurde bestückt mit Fischen, Seesternen und Steinen. Dabei durfte jedes Kind helfen. Jan und Lennart durften dann das tolle Holzschiff auf den „See“ stellen, das als Fischerboot des weiteren mit einem großen Fischernetz bestückt wurde. Weitere Kinder stellten dann auf das Fischerboot Jesus und seine Freunde.

Dieses schöne Bild vor Augen las Frau Gabriel sodann das Evangelium, wie Jesus seine Jüngern fand, aus der Bibel  vor. Das aufgebaute Bild in der Mitte des Stuhlkreises vor Augen, konnten sich die Kinder die Geschichte sehr gut vorstellen. Als Frau Gabriel zum Abschluss fragte, ob sie auch Freunde von Jesus sein wollen, riefen alle lauthals und aus vollem Munde „Ja“. Ein schöneres Zeugnis kann es wohl nicht geben.
Sodann durften die Kinder ein Bild dieser Bibelgeschichte ausmalen.

Nach Abschluss der Kirche für kleine Leute im Pfarrheim trugen sie dann ihre Bilder und ein Teil der dargestellten Dinge die Klostergasse hinauf zur „großen“ Kirche. Dort wurden sie von den Erwachsenen und Pastor Kipp schon freudig erwartet. Pastor Kipp nahm sich die Zeit und erklärte den Erwachsenen, was die Kinder in der Kirche für kleine Leute gelernt hatten und wartete geduldig bis jedes Kind sein ausgemaltes Bild vor den Altar gelegt hatte.

Auch zur Kommunion nahm sich Pastor Kipp für jedes einzelne Kind Zeit und segnete es mit den Worten: „Gott hat Dich lieb und segnet Dich“, was die Worte des Evangeliums wunderbar untermauerte.

Stephanie Baum
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