Berichte aus dem Gemeindeleben im Jahr 2008

Orgelkonzerte "im Zeichen der neuen Orgel"

Festliche Weihe der neuen Orgel

Mit einem Festgottesdienst wurde die Pfarrkirche St. Michael am 2. Adventssonntag (07.12.) um 17 Uhr nach gründlicher Renovierung und - vor allem - nach dem Bau der neuen Orgel erstmalig wieder als Gotteshaus genutzt. In diesem Ponitikalamt segnete Weihbischof Dr. Rainer Woelki die neue Orgel. Der Waldbröler Kirchenchor St. Cäcilia und Seelsorgebereichsmusiker Michael Bischof gestalteten diese hl. Messe musikalisch.

Im Anschluss an diesen Festgottesdienst waren alle Gäste und Gemeindemitglieder ins Pfarrheim zu einem Empfang eingeladen, den Mitglieder des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes vorbereitet und durchführt hatten. Alle Gäste erhielten zur Erinnerung ein Exemplar der Festschrift. Für alle, die nicht dabei sein konnten, liegen weitere Exemplare der Festschrift am Kircheneingang zum Mitnehmen bereit. Die Mitnahme ist kostenfrei, eine Spende zugunsten der Orgel ist aber sehr willkommen.

Aus Anlaß der Orgelweihe fanden im Dezember und Januar finden vielfältige Konzerte statt.

Am 19.11. wurde die neue Orgel der Presse vorgestellt. Hier finden Sie Links zu den Berichten von Oberberg-Aktuell und der OVZ.

Bilder zum Orgelbau finden Sie hier.

Einführung der neuen Ministranten für St. Michael

Nach ausführlicher Vorbereitung durch die Gruppenleiter Frank Wieczorek und Stephan Wichary wurden am Sonntag, den 14. Dezember fünf Kinder in die Gemeinschaft der Waldbröler Messdiener aufgenommen: Krishanth, Glancy, Bianca, Anna Klara und Viktoria Charlotte werden nun regelmäßig ihren wichtigen Dienst am Altar versehen.
Kaplan Hannig hat zuvor in einer kurzen Ansprache die Bedeutung dieses Dienstes im Leben einer Gemeinde hervorgehoben. Nach einem Gebet und dem Segen für die neuen Ministranten durften sie erstmals die liturgischen Gewänder anziehen.

Die neuen MINIS(tranten) treffen sich alle 14 Tage freitags zu einer Gruppenstunde unter Leitung von Jennifer Peterburs im Pfarrheim. - Nach Weißen Sonntag soll ein neuer Kurs zur Vorbereitung auf den Dienst am Altar beginnen. Wer gerne mitmachen möchte, kann sich an unseren Küster Frank Wieczorek oder Kaplan Hannig wenden.

wocl

Neue Messdiener für Heilig Geist

Am Sonntag den 21.09. war es soweit: sieben neue Messdiener traten zum ersten Mal ihren Dienst am Altar an.
Für den Ministrantendienst in Heilig Geist in Nümbrecht haben sich begeistern lassen: Clara, Lydia, Jana, Mara, Dominik, Fabienne und Paula.
Doch bevor es zur feierlichen Gewand- und Plakettenüberreichung während der Hl. Messe kam, mussten sich die Sieben gründlich auf ihre neue Aufgabe vorbereiten.
Es hatte im April mit einem Wochenende für neue Ministranten im Haus Bierenbach in Bierenbachtal begonnen, an dem Kommunionkinder aus Waldbröl, Nümbrecht und Denklingen teilnahmen, um die Grundsteine für den Ministrantendienst zu legen. Danach wurden die Vorbereitungen in den jeweiligen Gemeinden fortgesetzt werden. Für Hl. Geist übernahm diese Aufgabe Petra Winkelmeyer, die schon seit Jahren die Nümbrechter Messdiener ausbildet, mit Unterstützung von Natalia, Philipp und Marcus, drei „Älteren“. In einigen Wochenend-Kursen haben sich die sieben Kandidaten vorbereitet und ihre Kenntnisse über den Ablauf und die Bedeutung der Hl. Messe und den Dienst am Altar vertieft.
Wir wünschen den neuen Messdienern viel Spaß an ihrem Dienst und weiterhin die Begeisterung für ihren Glauben.

Marcus Kania

Pfarrfest - Fest der Begegnung

Mit einem festlichen Gottesdienst – wegen der Vorarbeiten zum Aufbau der neuen Orgel für die Pfarrkirche St. Michael in diesem Jahr in der evangelischen Kirche gefeiert – wurde das 35. Pfarrfest unserer Pfarrgemeinde eröffnet. Der Nümbrechter Familienchor AmHaAdon gestaltete die Hl. Messe musikalisch mit modernen religiösen Liedern. In einem Wechselgespräch mit Pfarrer Jansen berichtete Eva Pevec, die seit Jahren im kirchlichen Dienst in El Alto / Bolivien arbeitet, über die Schwerpunkte ihrer caritativen und missionarischen Arbeit in den Armenvierteln von El Alto. Dabei stellte sie besonders die Projekte vor, mit denen Frauen zur Selbsthilfe befähigt werden.

Auf dem Festplatz rund ums Pfarrheim entwickelte sich anschließend in gewohnter Weise ein vielfältige Leben. Mitglieder vom „Kreuzbund - Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige“ informierten über ihre Arbeit im Kampf gegen die Suchtabhängigkeit und boten alkoholfreie Getränke an, am Stand des Sachausschusses „Caritas und Soziales“ konnte verschiedene besondere Gerichte aus den Küchen unserer aus Polen und Schlesien stammenden Gemeindemitglieder verkostet werden.

Wie in jedem Jahr wurden am Büchertisch viele antiquarische Bücher, Schallplatten und CDs gekauft. Neu war ein Stand mit „Edel-Trödel“, an dem vielfältige Haushaltswaren bis zum kompletten Essservice mit Goldrand für 12 Personen ihren Besitzer wechselten.

Anziehungspunkt für die Kinder war wiederum der große Bobbiecar-Parcours mit zahlreichen Geschicklichkeitsprüfungen, den Eltern und Erzieherinnen des Katholischen Kindergarten mit großem Engagement aufgebaut hatten. Dort konnte sich der Nachwuchs auch bemalen lassen.

Die Katholische Frauengemeinschaft sorgte mit Salatbar, Kuchentheke, Waffel- und Reibekuchenstand wie stets optimal für das leibliche Wohl der großen Gästeschar. Die Männer des Männerkreises ergänzten dieses umfangreiche und schmackhafte Angebot mit Bratwürstchen und Grillfleisch. Am Getränkestand kümmerten sich Mitglieder des Waldbröler Kirchenchores darum, dass auch der Durst der Gäste gestillt werden konnte. All dies war allerdings nur noch ermöglicht worden durch den engagierten Einsatz einer immer kleiner werdende Mitarbeiterschar..

Die Pfadfinder hatten eine Jurte aufgebaut und boten mit Lagerfeuer und Spielen eine ausgezeichnete Anlaufstelle für die ältern Kinder und Jugendlichen. Zudem konnte die Besucher im Zelt Stockbrot backen und ihre Namen in kleine Holzbretter einbrennen.

Über die drei Projekte in Südamerika, die von unserer Gemeinde unterstützt werden, informierte der Sachausschuss „Partnerschaft Eine Welt“ mit einer kleinen Ausstellung. Gleich nebenan führten Eva Pevec und ihre Eltern Informationsgesprächen über die Arbeit in El Alto und boten Fingerpuppen, Strickwaren und Filzschuhe, die dort von den Frauengruppen gefertigt werden, zum Kauf an. Die Eine-Welt-Aktion Waldbröl präsentierte ebenfalls vielfältige Waren aus fairem Handel, die nicht nur am Stand sondern auch sonst während des Jahres im Eine-Welt-Laden an der Kaiserstraße erworben werden können.

Mit einer Informationsaktion wurden die Gemeindemitglieder zudem schon jetzt auf die Sternsinger-Aktion 2009 aufmerksam gemacht. Plakate und ausliegende Handzettel und Sonderhefte der Sternsinger-Zeitschrift informierten über die Ziele dieser Aktion und den für 2009 geplanten Ablauf. Zudem galt es, Kinder als Sternsinger und Erwachsene als Gruppenbetreuer und als Mitarbeiter bei der Herstellung neuer Sternsinger-Gewänder zu gewinnen.

wocl

Neuer Kinderchor für den Seelsorgebereich

Aus der Kommunionvorbereitung in Wiehl und Bielstein hat sich einer neuer Kinderchor als Angebot für den ganzen Seelsorgebereich entwickelt. Regelmäßig am Ende des Kommunionunterrichtes hatte Seelsorgebereichsmusiker Michael Bischof im Rahmen eines gemeinsamen liturgischen Abschlusses in der Kirche mit den Kommunionkindern und ihren Eltern gesungen, und dabei ist "der Funke übergesprungen". Dieser Chor soll die musikalische Arbeit des seit Jahren bestehenden Kinderchores „Die Notenflitzer“ in St. Antonius Denklingen ergänzen. Eingeladen sind alle Kinder des Seelsorgebereichs, insbesondere die aus den Pfarrei in Bielstein, Wiehl und Waldbröl, in denen es bisher keinen solchen Kinderchor gibt.
Die Kinder treffen sich regelmäßig donnerstags von 15:30 h bis 16:30 h im Wiehler Pfarrheim. Die Leitung liegt in Händen von Marion Deptner und Michael Bischof.

Der Chor das Kindermusical "Die Reise nach Jerusalem" einstudieren. Weitere Hinweise hierzu finden Sie auf einem Informationsblatt. Zudem gibt es einen Handzettel für Kinder .

wocl

Offizielle Begrüßung von Diakon Frey und seiner Familie

„Damit Sie und Ihre Familie unsere schöne Landschaft kennen lernen können, überreiche ich Ihnen als Willkommensgruß einen Gutschein für eine Fahrt mit der Wiehler Postkutsche mit anschließendem Einkehrschwung bei Bergischen Waffeln.“ Mit diesen Worten beendete die Wiehler Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martina Hansen ihre offizielle und herzliche Begrüßung von Diakon Frey und seiner Familie, die bereits seit Juli im Pfarrhaus von St. Mariä Himmelfahrt Wiehl wohnt. Zuvor hatte sie schon zum Ausdruck gebracht, dass er nun in einer lebendigen Kirchengemeinde in einer schönen Stadt im Oberbergischen wohnen und arbeiten wird. „Heimweh nach Köln hat keine Chance!“ stellte sie unmissverständlich klar.

Dem kleinen Empfang im Pfarrheim war eine Familienmesse unter dem Leitgedanken „Familie – Gottes gute Erfindung“ vorangegangen. Nach einem Anspiel, in dem Gemeindemitglieder aller Alterstufen ihre Rollen in der Familie und ihre Beziehung zur Familie sehr offen darstellten, leitete Diakon Frey in seiner Katechese den Blick auf die Bedeutung der Kirche als Familie der Glaubenden und auf das, was diese Familie zusammenhalten kann.

Zu diesem besonderen Gottesdienst und dem anschließenden Empfang konnte Pfarrer Klaus-Peter Jansen neben den Gemeindemitgliedern von St. Mariä Himmelfahrt auch Vertreter aus den anderen Gemeinden des Seelsorgebereichs „An Bröl und Wiehl“, Frau Frey und die vier Kinder, den Vater und die Schwestern von Diakon Frey sowie Mitbrüder aus seinem früheren Wirkungskreis willkommen heißen. Sein besonderer Gruß galt Prälat Werner Planker, früherer Heimatpfarrer von Diakon Frey an der Pfarrei Maria in der Kupfergasse in Köln, und Pfarrer Frank Müller von St. Agnes in Köln, wo Alexander Frey vor seiner Versetzung in den Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“ wirkte.

Beim Empfang hieß Pfarrer Jansen seinen neuen Mitbruder, der seinen Dienst schon im Juli aufgenommen hatte, nochmals ganz offiziell willkommen. Er betonte, dass die Chemie schon vom ersten Tag an stimmt.

Im Anschluss an die Ansprachen nutzen die Gemeindemitglieder die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit ihrem neuen Diakon und seiner Familie.

wocl

Verabschiedung von Pastoralreferent Richard Schultze

 „Ihren bisherigen Seelsorgebereich, den Sie fünf Jahre lang von unten gesehen haben, sollen Sie nun zum Abschied auch einmal von oben betrachten können!“  Mit diesen Worten überreichte Bielsteins Pfarrgemeinderatsvorsitzender Dr. Bernhard Wunder gemeinsam der Wiehler Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Martina Hansen einen Gutschein für eine Ballonfahrt als Abschiedsgeschenk der beiden Pfarrgemeinden an den scheidenden Pastoralreferenten Richard Schultze.

Im Rahmen des Pfarrfestes von St. Bonifatius Bielstein und St. Mariä Himmelfahrt Wiehl galt es Pastoralreferent Richard Schultze zu verabschieden, da er turnusmäßig nach fünf Jahren nach Düsseldorf-Gerresheim versetzt wurde. Der Festtag begann mit einem schönen und bewegendem Gottesdienst, der vom Bielsteiner Cäcilienchor unter Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Michael Bischof, Marion Deptner (Orgel) und Andreas Oglodek (Klarinette) musikalisch gestaltet wurde. In seiner Katechese ging PR Schulze auf den Sinn und Bedeutung von Grenzen und die Notwendigkeit, auch Grenzen um der Liebe und des Lebens willen zu überschreiten, ein. Pfarrer Jansen sprach Richard Schultze zu Beginn seinen Dank aus für die Freundlichkeit und Herzlichkeit, in der er den Menschen in allen Gemeinden des Seelsorgebereichs „An Bröl und Wiehl“ begegnet ist. Zum Schluss der Hl. Messe erbaten Chor und Gemeinde mit den Irischen Segenswünschen Gottes Segen für den scheidenden Pastoralreferenten. Nach dem Gottesdienst intonierte Andreas Oglodek Trude Herr’s Lied „Niemals gehst du so ganz“ und drückte damit aus, dass Richard Schultze in diesen oberbergischen Gemeinden nicht in Vergessenheit geraten wird.

Am Nachmittag dann erinnerte „die Kirchenmaus“ (Barbara Degener) an das Wirken von Richard Schultze, und auch mit einer bunten Bilderschau wurden viele Ereignisse während der Zeit ihm nochmals lebendig. Pfarrer Jansen dankte Richard Schultze erneut für die gute und offene Zusammenarbeit. „Die Chemie stimmte vom ersten Tag an bis heute!“ hob er hervor. Zur Erinnerung an seinen Wirkungsbereich schenkte ihm Pfarrer Jansen eine Bronzeplastik, die den Hl. Bonifatius darstellt. Das Pastoralteam trug zu Ehren des scheidenden Mitarbeiters und Kollegen das Lied „Die Zeit mit dir geht nun zu Ende“ auf die Melodie einer alten irischen Volksweise vor.

Zudem sprachen die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden von Bielstein und Wiehl, der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Drabenderhöhe, Frank Müllenmeister, und weitere Redner ihren Dank und ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit aus und überreichten vielfältige Abschiedsgeschenke.

wocl

Musik verbindet über Kontinente hinweg - K'alaqaya wieder in Waldbröl

Für eine besondere musikalische Gestaltung der Hl. Messe in St. Konrad sorgte am 22. Juni die Gruppe K'alaqaya, die aus El Alto / Bolivien kommend nach 2001 und 2005 zum dritten Mal auf ihrer Tournee durch Deutschland, die Schweiz und Frankreich in Waldbröl gastierte. Nach kurzer Probe vor Beginn der hl. Messe konnten die zahlreichen Gottesdienstbesucher die Kehrverse der Lieder in Spanisch und in Aymara, der Sprache der Urbewohner der Anden, mitsingen. Kaplan Hannig hob in seiner Predigt hervor, dass Musik im Gottesdienst Länder und Völker über alle Grenzen hinweg verbindet. Der gemeinsame Glaube ist das Tragende. Durch die verschiedene Musik und die Art, den Glauben konkret zu leben und weiterzugeben,können alle viel von einander lernen
Im Anschluss an den Gottesdienst verblieben noch viele auf dem Kirchplatz: Die Gruppe spielte mit weiteren Liedern aus dem Hochland von Bolivien auf, der PGR-Sachausschuss "Partnerschaft eine Welt" hatte für Getränke und einen Imbiss mit südameriaknischen Spezialitäten gesorgt, und am Schluss wurden sogar südamerikanische Tänze gewagt.

Mit den Konzerteinnahmen und Spenden unterstützen die Künstler das Jugendzentrum Ayllu K'alaqaya in El Alto, in dem durch Musik, Tanz und Theater mit dazu beigetragen werden soll, das kulturelle Erbe der andinen Bevölkerung zu erhalten und zu pflegen.

Die Eine-Welt-Aktion Waldbröl e.V. lädt für Freitag, den 27. Juni zu einem Konzert der Gruppe ins Evangelische Gemeindehaus am Wiedenhof ein. Der Eintritt ist frei. Die Spenden sind für diese Jugendarbeit im Zentrum Ayllu K'alaqaya in El Alto bestimmt.


wocl

Die kfd im Dekanat Waldbröl wählt neues Dekanats-Leitungsteam

„Das ist nun nach 8 Jahren meine letzte Sitzung, die ich als kfd-Dekanatsvorsitzende leiten werde, weil ich spüre, dass der Zeitpunkt da ist, zurückzuschrauben. Und trotzdem tue ich diesen Schritt mit einem schweren Herzen!“ so begrüßte Monika Strathaus (Nümbrecht) die 36 Frauen aus den 9 Pfarrvorständen des Dekanats Waldbröl sowie die beiden Präsides Dechant Gille und Pfarrer Jansen. Pfarrer Jansen dankte Monika Strathaus und Erika Kötting, die als Kassenverwalterin ebenfalls 8 Jahre im Dekantsvorstand tätig war, mit Blumen und einem Präsent für den geleisteten ehrenamtlichen Einsatz mit den vielen Stunden, die beide Frauen während ihrer Amtszeit der Aufgabe geschenkt haben.

Einstimmig wurde im Anschluss an die Verabschiedung das neue Dekanats-Leitungsteam gewählt: Ulla Hans als Teamsprecherin und Kassenverwalterin, Dorothea Dehler-Hintermayr als stellvertretende Teamsprecherin, Ursula Schmitz als Schriftführerin. Frau Gertrud Simon wird ihre Aufgabe als Geistliche Begleiterin fortführen. Sie rundete das Treffen mit einem Impuls ab.

Ein Dank geht an die Morsbacher Damen des kfd-Pfarrführungsteams, die im Gertrudisheim für die Verabschiedung sowie die Neuwahl des Dekanatsvorstandes alles liebevoll einladend herrichteten und damit sehr zur guten Atmosphäre beitrugen.

Ursula Schmitz

Kunstausstellung im Kath. Kindergarten St. Michael

Viele Wochen lang hatten sich die Kinder der drei Gruppen unseres katholischen Kindergarten mit den unterschiedlichsten Mal- und Gestaltungstechniken in Theorie und vor allem Praxis befasst. Am 22. April nun präsentierten sie stolz ihren Eltern und Großeltern sowie der ganzem Gemeinde die vielfältigen Arbeitsergebnisse. Zudem hatten sie die Bewohner des benachbarten CBT-Hauses St. Michael zu dieser gelungenen Kunstaustellung eingeladen. Einige Arbeitstechniken hatten sie schließlich bei Begegnungen und gemeinsamer kreativer Arbeit mit den Senioren kennengelernt.
Entsprechend groß war der Andrang in den Gruppenräumen und auch im Turnraum, der zu einer Cafeteria mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet umfunktioniert worden war.
Auch während der Ausstellung konnten die Kinder an einzelnen Tischen ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Alle Besucher waren sich einig: die Kinder unserer Kindergartens haben den Besuchern (wieder einmal) sehr anschaulich vor Augen geführt, welch umfangreiche und umfassende Förderung und Anleitung sie durch das Team des Kath. Kindergartens St. Michael erfahren dürfen.

WoCl

Patrozinium in St. Konrad Ziegenhardt

Zum Patrozinium in St. Konrad Ziegenhardt waren neben den Ziegenhardter Pfarrmitgliedern auch viele Mitglieder der Gesamtgemeinde gekommen. Pfarrer Jansen ging in seiner Predigt auf das Leben und den Vorbildcharakter von Bruder Konrad von Parzam ein, der vor 190 Jahren geboren wurde und mit 30 Jahren ins Kapuzinerkloster in Altöttingen eingetreten war. Bruder Konrad versah in aller Bescheidenheit und Zurückgezogenheit 41 Jahre den Pförtnerdienst als Mittler zwischen Kloster und Welt. Er verstarb am 21. April 1894. Im Jahre 1912 wurde der Seligsprechungsprozeß eröffnet. Die Seligsprechung war am Dreifaltigkeitsfest 1930 und die Heiligsprechung des seligen Bruder Konrad erfolgte am 20. Mai 1934. Gerade sein Einfachheit und sein Verzicht auf Publicity, seine Pflichterfüllung und seine Liebe zu den Armen und den am Rande Stehenden könnten uns Vorbild sein.

Im Anschluß an den Gottesdienst luden die Ziegenhardter alle Gottesdienstbesucher zu einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen und natürlich vor allem zum Gespräch und zur Begegnung ein. Viele nahmen dieses Angebot gerne an und blieben - sicherlich auch dank der endlich mal frühlingshaft scheinenden Sonne - noch länger beisammen.

wocl

Die Orgel von St. Michael ist auf dem Weg nach Graudenz

Die Kerzen vom Dankgottesdienst der Kommunionkinder waren am Montag nach dem Weißen Sonntag noch nicht ausgeblasen, da begannen vier polnische Experten mit der Demontage der alten Orgel in der Pfarrkirche. Sicher und zielstrebig gingen sie ans Werk. Schon am Abend waren alle Orgelpfeifen abgebaut und verpackt und der Spieltisch wie auch der Orgelprospekt in transportable Teile zerlegt. Am zweiten Tag wurde bis mittags die Grundkonstruktion der Orgel auseinander genommen.

Am Nachmittag wurden alle Teile sicher auf einen großen Lkw verladen. Der Spediteur brach noch am gleichen Abend zum Bestimmungsort, der Pfarrkirche "Maximilian Kolbe" in Graudenz, auf.
Die Orgelbauer waren gemeinsam mit dem Pfarrer der Gemeinde "Maximilian Kolbe" , Prälat Henry Kujaczynski, und seinem Kaplan am Abend zu Gast des Waldbröler Kirchenchores. Dieser brachte den Gästen ein Ständchen, worauf auch die Gäste ein Lied aus ihrer Heimat anstimmten. Prälat Kujaczynski dankte Pfarrer Jansen und der ganzen Gemeinde für die Orgel, die ab November 2008 in seiner Pfarrkirche zum Lobe Gottes erklingen soll.
Pfarrer Jansen nutzte die Gelegenheit, sich bei den Familien zu bedanken, die die Gäste aus Polen beherbergt und beköstigt haben.

weitere Bilder vom Orgelabbau, dem Abriß der Orgelbühne und dem Bau der neuen Orgel

WoCl

Die Pfarrei St. Michael Waldbröl trauert um Stefan Baur

 Am Morgen des Karsamstag verstarb Stefan Baur im Alter von fast 55 Jahren. Mit ihm verliert die Pfarrgemeinde St. Michael seinen ältesten und treuesten Ministranten, der über 44 Jahre lang engagiert und regelmäßig seinen liturgischen Dienst versah. Kaum eine Prozession oder ein festlicher Einzug zum Gottesdienst, bei dem er nicht den Zug der Ministranten und Seelsorger mit dem großen Vortragekreuz anführte.
Viele Gemeindemitglieder erinnern sich an die Christmette zu Weihnachten 2007, an der Stefan Baur wie in jedem Jahr teilnehmen wollte, obwohl sein Gesundheitszustand sehr angegriffen war. Noch während dieser Hl. Messe musste er ins Krankenhaus gebracht werden, und er hatte sich seitdem gesundheitlich nicht wieder erholt.

In seiner Osterpredigt knüpfte Pfarrer Klaus-Peter Jansen eine Verbindung zwischen der frohmachenden Osterbotschaft und dem Tod von Stefan Baur: „Ostern schenkt die Gewissheit: Jesu furchtbarer Tod am Kreuz war nicht umsonst. Nichts von alledem, was er uns gegeben und geschenkt hat, war umsonst!“ Und als Konsequenz stellte Pastor Jansen fest, dass somit auch das Leben der Menschen nicht umsonst ist. „Dann sind all unsere Mühen und Leiden, alles was wir tun und sagen, nicht umsonst.“ Auch Stefan Baur hatte in seinem Leben viel Schweres zu tragen. Er war von Geburt an behindert und mußte mit dieser Behinderung leben. Aber, so betonte Pastor Jansen, er hat diese Behinderung immer angenommen und war doch stets ein froher und zufriedener Mensch. „Auch seine Mühen und Leiden, all das Schwere, was er in seinem Leben zu tragen hatte, war nicht umsonst!“
Pastor Jansen hob hervor, dass Stefan Baur ein österlicher Mensch gewesen sei, der die Osterbotschaft nicht nur mit Worten, sondern durch sein gesamtes Leben verkündet hat. Mit viel Herz und Liebenswürdigkeit konnte er Beziehungen knüpfen und in diesen Beziehungen treu bleiben.

Unvergessen ist der Gemeinde seine Treue zu Schwester Maria Goretti, die ihn als Kindergärtnerin so sehr gefördert hatte. Bei jedem Pfarrfest und vielen anderen Gemeindeveranstaltungen ging er stundenlang umher und bat immer wieder um eine Gabe für die Arbeit „seiner“ Ordensschwester in Brasilien. „Solche Hingabe, solche Treue kann nur aus dem Osterglauben erwachsen – genau wie seine unerschütterliche Treue zum liturgischen Dienst. Die Gemeinde hat Stefan Baur viel zu verdanken. Er wird uns fehlen, und wir werden ihn oft vermissen!“

Die feierlichen Exequien wurden am Samstag, den 29. März in der Pfarrkirche St. Michael, „seiner Kirche“, die er über alles liebte, gefeiert. In einem sehr bewegenden Gottesdienst verabschiedeten sich die Angehörigen, die Freunde und Kollegen der Behindertenwerkstatt, die große Meßdienerschar der Pfarrei, zahlreiche Gefährten auf seinem Lebensweg und viele Gemeindemitglieder von Stefan Baur. Ihm zu Ehren gestaltete der Waldbröler Kirchenchor die Verabschiedungsfeier musikalisch.

wocl

Agape-Feier nach der Feier der Osternacht

Im Anschluss an die beindruckende Feier der Osternacht in der Pfarrkirche waren in diesem Jahr rund 60 Gemeindemitglieder aus Waldbröl und Nümbrecht der Einladung zu einer Agape-Feier im Pfarrheim gefolgt. Damit wurde eine langjährige Tradition in St. Michael fortgesetzt. Alle brachten eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken mit und teilten dies untereinander auf. Ältere Jugendliche und junge Erwachsene aus der Gemeinde hatten wie seit Jahren üblich die organisatorischen Vorbereitungen übernommen.

An den Gruppentischen wurden vielfältige interessante Gespräche geführt. Für einige junge Erwachsene, die in ihrer Jugend in den Gruppen der Gemeinde mitgearbeitet hatten, nun aber von Waldbröl weggezogen sind, ist die Agape-Feier immer wieder eine gute Gelegenheit zum Wiedersehen miteinander und mit der Gemeinde. Erfreulich, dass einige neu zugezogene Gemeindemitglieder den Weg in Pfarrheim gefunden und sich in die Feier eingebracht haben. So kann diese Agape-Feier in der Osternacht mit dazu beitragen, dass sich die Gemeindemitglieder untereinander (besser) kennenlernen und die Gemeinschaft auch so gestärkt wird.

wocl

Feierliche Palmprozession

Auch in diesem Jahr versammelte sich die Gemeinde am Palmsonntag zur Segnung der Palmzweige auf dem Platz vor dem Pfarrhaus. Dann zog die Gemeinde in feierlicher Prozession in die Pfarrkirche, wo mit Pastor Kipp die Hl. Messe gefeiert wurde.
Die diesjährigen Kommunionkinder hatten im Unterricht mit ihren Tisch-Eltern bunte Palmstöcke gebastelt, die sie während der Prozession trugen.

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Coffee-STOP zum MISEREOR-Sonntag

Zu einer Tasse Kaffee (oder auch zu Saft und Sprudel) und Gesprächen über die Eine-Weltprojekte der Pfarrei, die Arbeit von MISEREOR oder andere aktuelle Fragen des Gemeindelebens lud der PGR-Sachausschuß "Partnerschaft Eine Welt" alle Gottesdienstbesucher der Sonntagsmesse am diesjährigen MISEREOR-Sonntag ein. Vor der Kirchentüre waren Stehtische aufgebaut, Getränke bereitgestellt und vielfältiges Informationsmaterial über die Projekte ausgelegt. Knabbereien aus dem Sortiment des Eine-Welt-Shops rundeten das Angebot ab.
Schon in den Wochen zuvor war diese Aktion unter dem Motto Coffee-STOP durch Plakate, Presseberichte, das sonntägliche Mitteilungsblatt wie auch durch Ankündigung und mündliche Einladung während der Gottesdienste bekannt gemacht worden.

Doch: einen wirklichen STOP gab es nur für ganz wenige der über 100 erwachsenen Gottesdienstbesucher. Nur vereinzelt ließen sich die Kirchgänger zum Verweilen, zum Verkosten und zum Gespräch einladen. Diese wenigen nutzten die Gelegenheit zu ausgiebigen Gesprächen und zu Gedanken- und Informationsaustausch. Und so konnten wenigstens einige der Kirchengänger über aktuelle Entwicklungen in den Partnerschaftsprojekten informiert werden.

Die Kinder sahen sich während dessen die Fingerpuppen genauer an, die in unserer Partnergemeinde in El Alto / Bolivien von einer Frauengruppe gestrickt werden.

wocl

Erstes Lektoren- und Kommunionhelfertreffen im Seelsorgenbereich „An Bröl und Wiehl“

„Dies ist eine Premiere!“ freute sich Pfarrer Klaus-Peter Jansen bei der Begrüßung der Lektorinnen und Lektoren sowie der Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer seiner vier Gemeinden im neuen Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“ zu Beginn eines gemeinsamen Gottesdienstes in St. Antonius in Denklingen.
35 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im liturgischen Dienst aus den Gemeinden St. Michael in Waldbröl, Maria Himmelfahrt in Wiehl, St. Bonifatius in Bielstein und St. Antonius in Denklingen waren am 6. März auf Einladung von Pastor Jansen und Pastoralreferent Michael Grüder, im Seelsorgebereich unter anderem verantwortlich für die geistliche Begleitung der Lektoren und Kommunionhelfer, zu einem ersten gemeinsamen Treffen nach Denklingen gekommen.
Im Anschluss an die Hl. Messe fand im Denklinger Pfarrheim ein Abend des Kennenlernens und der Begegnung statt. Pastor Jansen stellte noch einmal heraus, dass alle auf dem Weg zur Gemeinsamkeit und Gemeinschaft im neuen Seelsorgebereich auch durch den Verzicht auf Gewohntes und Liebgewonnenes vieles Neue und Gute gewinnen können.
Die Sprecher der einzelnen Mitarbeitergruppen in den vier Pfarreien stellten sich kurz vor und beschrieben die bisherige Arbeitsweise ihrer Gruppen und die Schwerpunkte ihrer Arbeit.
Unter der Leitung von Michael Grüder waren dann alle Teilnehmer eingeladen, sich an Hand von ausgelegten Bildern und Reiseutensilien, die man gewöhnlich unterwegs benötigt, persönlich vorzustellen und auszudrücken, wo man sich selbst auf diesem Weg hin zur Gemeinschaft im Seelsorgebereich befindet. Aus den hierbei und auch im Anschluss an die Vorstellungsrunde vorgetragenen Fragen und Anregungen entwickelte sich schließlich ein lebhafter Gedanken- und Meingungsaustausch. Zudem wurden konkrete Absprachen für den liturgischen Dienst in den Gemeinden getroffen.

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Southwind begeisterte in Benefizkonzert  viele Zuhörer und bescherte  dem Orgelbauverein reichen Geldsegen

 Da durfte sich der Orgelbauverein von St.Michael zu Recht freuen. Nahezu 400 Besucher füllten die Kirche bis auf den letzten Platz, viele mußten stehen und freuten sich dennoch an der anmutigen Musik. Die Southwindfans bildeten die eindrucksvolle Hörerkulisse für das Konzert der Gruppe.

Diese befaßt sich seit mehreren Jahren mit der Interpretation irischer Balladen, Tänzen und Märschen, die ihre Wurzeln in der gälischen und keltischen Folkmusik haben und vieles von der Seele  eines Volkes am Rande Europas und des nördlichen Atlantiks widerspiegelt. Heute noch trifft man in der Volksmusik Irlands auf musikalische Formen, die schon seit Jahrhunderten gepflegt werden und  einen  quasi unverfälschten Reiz auf die mitteleuropäischen Zuhörer ausüben, auch wenn sich die Musik durchaus von ihren Ursprüngen her weiter modernisiert  hat und mitteleuropäische Standards anstrebt. Auch in dem Gebrauch teilweise vergessener Tonsysteme, die sich seit dem Mittelalter noch erhalten haben, liegt  vielleicht das, was viele als geheimnisvoll empfinden.

Die wirkungsvolle Ausstrahlung der Gruppe ist zudem einer mitunter komplexen Ornamentationstechnik zu verdanken, die ein geschickter „Fiddler“  wie Hans-Peter Kleine-Horst mit seiner Violine oder ein „Flöter“ wie Hans Reibold mit seiner Tin-whistle differenzierend beherrschen. Eine Interpretationsweise, die so nicht in den Noten steht.

Darin liegt überhaupt die Stärke der einzelnen Mitglieder der Gruppe, die in der gut einstudierten Interpretation eines großen Repertoires charakterähnlicher Balladen und Lieder keine Langeweile aufkommen läßt. Mit Kleine-Horst und Reibold zusammen trugen die weiteren Mitglieder der Gruppe, die hervorragende Sängerin Gabi Menkoff-Gallasch (Gesang, Handtrommel),die charmante Lorena Wolfewicz (irische Harfe), die im übrigen neben Hans Reibold informationsreich moderierte und Hans Delfosse (Gitarre) eine gelungene Auswahl wunderschöner Instrumental - und Vokalsätze vor, die mit großer Sensibilität, mit Anmut und mit besonderem Sinn für die leisen Töne Bewunderung und Begeisterung  bei den Hörern hervorrief. Vielleicht liegt auch hier das Geheimnis für den Erfolg von Southwind. Allen Instrumentalisten und der Sängerin nimmt man den unbedingt einfühlsamen Gestaltungswillen als Resultat solistischen Könnens innerhalb des Kollektivs ab. Mit stehendem Applaus würdigten die Hörer die Darbietungen der Gruppe und erklatschten sich mehrere Zugaben. Southwind entließ die Zuhörer jedoch nicht ohne singender Mitwirkung beim Refrain „Isle of hope, isle of tears, isle of freedom, isle of fears". Wenige Worte, die erahnen lassen, wie nahe am Leben irische Folkmusik die sozialen Katastrophen, die Hoffnung auf Freiheit von englischer Unterdrückung, Liebe, Trauer und Freude thematisiert.

Pfarrer Klaus-Peter Jansen dankte den Musikern sichtlich gerührt und wies schon jetzt auf die Weihe der neuen Orgel am 2.Advent hin.
Nur am Rande: Die Gruppe Southwind erspielte über 2300,00 € ein und lieferte damit nicht nur musikalisch ein Topergebnis für den glücklichen Orgelbauverein.

Bericht in Oberberg-Aktuell
Walter Köster

Willkommensfeier für Kaplan Abitya

In einem festlichen Gottesdienst, musikalisch mitgestaltet vom Kirchenchor St.Cäcilia Denklingen, verlas Diakon Josef Miebach am 10.Feburuar 2008 im Auftrag von Pfarrer Klaus-Peter Jansen die Urkunde, mit der Erzbischof Kardinal Meisner Father Joseph Abitya aus Uganda zum Kaplan im Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“ bestellt hat.
Im Anschluss an die Hl. Messe bat der Kirchenvorstand von St.Antonius die Gemeinde und zahlreiche Gäste aus den anderen Gemeinden des Seelsorgebereichs zu einem Empfang ins Pfarrheim.

Der Kinderchor „die Notenflitzer“ unter Leitung von Melanie Kuhlmann eröffnete die Willkommensfeier mit einem flotten Lied. Kirchenvorstandsmitglied Ulrich Welter begrüßte die Anwesenden und ganz besonders Kaplan Abitya. „Schön, dass nach nur einem halben Jahr seit dem Weggang von Pastor Ohligschläger wieder Leben im Pfarrhaus und mit Kaplan Abitya wieder ein Seelsorger im Ort wohnt!“ stellte Ulrich Welter fest – und die Gemeinde bestätigte diese Freude mit viel Applaus.

Kaplan Abitya dankte für die vielen guten Wünsche und stellte sich der Gemeinde kurz vor: er ist der jüngste Sohn von insgesamt acht Kindern, aufgewachsen in einem kleinen ungandischen Dorf. Im Juli 2000 wurde er zum Priester geweiht. Er war in seiner Heimatdiözese zwei Jahre als Kaplan und zwei Jahre als Pfarrer tätig gewesen, bevor sein Heimatbischof ihn zu weiteren Studien nach Deutschland entsandte. So studierte er bis zum Herbst 2007 an der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen bei Frankfurt. Dann bewarb er sich beim Erzbistum Köln, um weitere praktische Erfahrungen in der Seelsorge und der Gemeindearbeit zu gewinnen und zugleich seine Doktorarbeit zu schreiben. Im Sommer 2006 war er bereits in Düsseldorf als Urlaubsvertretung in der Seelsorge tätig gewesen. So galt sein besonderer Gruß auch den Gasteltern, die ihn während dieser Zeit beherbergt hatten und die eigens zu seiner Amtseinführung nach Denklingen gekommen waren.
Kaplan Abitya gab seiner Freude Ausdruck über die gute und freundliche Aufnahme, die er in Denklingen und den anderen Gemeinden im Seelsorgebereich erfahren durfte. Er bat alle darum, ihm beim Erlernen der deutschen Sprache und der Besonderheiten der deutschen Kultur zu unterstützen. „Der Geburt nach bin ich Ausländer. Aber in der Kirche gibt es keine Ausländer!“ Den Worten Jesu entsprechend seien alle, die dem Wort Gottes folgten, ihm Mutter, Schwester und Bruder. Daher fühle er sich auch hier in seinem neuen Wirkungsbereich zu Hause.

Bericht in Oberberg Aktuell

wocl

Orden "Gegen den engen Horizont" für Pastor Jansen

Pastor Klaus-Peter Jansen wurde am 20.Januar 2008 von der Waldbröler Karnevalsgesellschaft für seine offene und (Kirchengemeinde-) Grenzen überschreitende Art sowie insbesondere für sein Engagement in der ökumenischen Arbeit vor Ort mit dem Orden "Gegen den engen Horizont" geehrt. Er ist damit der 27. Träger dieser Auszeichnung, die neben ihm u.a. auch vor einigen Jahren Kardnial Meisner erhalten hatte.
In ihrer Laudatio auf den neuen Ordensträger zählte Petra Blatz, selbst Ordensträgerin und WKG-Mitglied, einige der liebenswerten Stärken und Schwächen von Pastor Jansen auf. Als langjährige ehemalige kfd-Vorsitzende wußte sie so manche Internas zu berichten.
Für die Stadt Waldbröl überbrachte der stellvertretende Bürgermeister K.H.Neusinger die Grüße und Glückwünsche von Rat und Verwaltung. Der PGR-Vorstand beglückwünschte den neuen Ordensträger in Form eines kleinen Gedichtes, das Vorstandmitglied Andreas Hombach vortrug. Stephanie Baum, ebenfalls im PGR-Vorstand, überreichte für die Gemeinde ein Buchgeschenk, natürlich mit einem karnevalistischen Thema.

Die Feier wurde von den Tanzgarden der WKG mit mehreren gekonnten und beeindruckenden Darbietungen umrahmt. Das Waldbröler Kinderprinzenpaar Gina I und Christopher II überreichten den Aktiven und Pfarrer Jansen den diesjährigen Kinderprinzen-Orden.

Der Waldbröler Kirchenchor St. Cäcilia unter Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Michael Bischof hatte diese Feier mit einigen musikalischen Glückwünschen eröffnet, darunter auch ein speziell für und auf den Ordensträger von Christiane Klein umgedichtetes Lied.

In seiner Danksagung brachte Pastor Jansen zum Ausdruck, dass er in der Ehrung des Waldbröler Pfarrers auch eine Ehrung der Amtskirche sehe. Nachdem er erklärt hatte, wie er persönlich zum Osterwitz gefunden hatte - Ministranten hatten ihm in der Osternacht während seiner Kaplanszeit zwei Ostereier im Kelch versteckt und ihn so annimiert, am Ende der Hl. Messe auch einen Witz zur Erheiterung der ganzen Gemeinde vorzutragen - trug er abschließend einige Anekdoten aus dem Leben eines Priesters vor.

Bilderserie von der Veranstaltung                        Presseberichte: Oberberg-Aktuell                           Oberbergische Volkszeitung

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Die ersten Orgelpfeifen sind schon fertig

Die Herstellung der Orgelpfeifen für unsere neue Orgel sind bereits gebaut. Davon konnten sich 19 Mitglieder verschiedener Gruppierungen unserer Gemeinde bei einer Fahrt zur Orgelbauwerkstatt von Hubert Fasen persönlich überzeugen.

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Neujahrsempfang

Zum bereits traditionellen Neujahrsempfang hatte der Pfarrgemeinderat von St. Michael in Waldbröl eingeladen, und viele Gemeindemitglieder haben diese Einladung zur Begegnung und zum Gespräch angenommen. Erfreut konnte Andreas Hombach, Mitglied im Leitungsgremium des Pfarrgemeinderates, bei seiner Begrüßung auch Christen der Nachbarpfarrei im neuen Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“ begrüßen, die diese Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen nutzen wollten.
Mit Kurzinterviews der Gäste rief Andreas Hombach die vielfältigen Ereignisse und Höhepunkte des abgelaufenen Jahres in Erinnerung, bevor er auf die anstehenden personellen Veränderungen und geplanten Vorhaben in 2008 einging.
Zum 1.Februar wird Kaplan Josef Abitya aus Uganda ins Denklinger Pfarrhaus ziehen und seinen Dienst im Seelsorgebereich aufnehmen. Hierdurch bedingt kann das Gottesdienstangebot für alle Gemeinden im Seelsorgebereich in gewohntem Umfang erhalten bzw. wieder hergestellt werden. Pastoralreferent Richard Schultze wird voraussichtlich im Sommer turnusmäßig an eine andere Stelle wechseln. Dafür soll dann ein hauptamtlicher Diakon zum Seelsorgeteam hinzukommen.

Die Arbeiten für die neue Orgel in St.Michael sind an den Orgelbauer Hubert Fasen vergeben, der derzeit die Barockorgel in Eckenhagen restauriert. Die Orgelweihe wird am 07.12.2008 durch Weihbischof Dr.R.Woelki erfolgen. Für die dann folgenden Wochen sind vielfältige orgel-musikalische Veranstaltungen mit den Chören im Seelsorgebereich geplant. Zudem wird eine Festschrift erstellt werden.

Bedingt durch die Umbauarbeiten in der Pfarrkirche und den anschließenden Orgel-Aufbau wird dieses Gotteshaus ab Weißen Sonntag geschlossen sein. Daher müssen die Gottesdienste ab 31.März bis Dezember in anderen Kirchen gefeiert werden. Mit großem Applaus und aufrichtigem Dank nahmen die anwesenden Gemeindemitglieder die Ankündigung auf, dass die Evangelische Kirchengemeinde Waldbröl in geschwisterlicher Verbundenheit ihre Gotteshaus für diese Monate zur Mitnutzung zur Verfügung stellt. Dort wird ab April bis Dezember samstags jeweils um 18 h eine Vorabendmesse gefeiert werden können. Sonntags werden die Gottesdienste während der Zeit der Schließung regelmäßig um 9.30 h in Ziegenhardt und um 18 h in Schönenbach gehalten werden.

Andreas Hombach ging auch auf die anstehenden wichtigen Entscheidungen zur Neuordnung der Pfarrei im Seelsorgebereich ein. Die Gremien aller vier Gemeinden müssen sich bis zum Sommer darüber im Klaren werden, ob sie künftig als Pfarreinverbund oder als Pfarreiengemeinschaft kooperien wollen – eine Entscheidung, die insbesondere Auswirkungen auf die Gremien und die Verwaltung der Gemeinden haben wird.

Mit dem Wunsch auf viele gute Begegnungen, Gespräche und Aktivitäten rund um die Kirchtürme und Pfarrzentren, aber eben auch über die Gemeindegrenzen hinaus wünschte Andreas Hombach allen Anwesenden mit den Worten von Martin Luther „Was kommt im Jahr, kannst nit durchschaun, musst hoffen und auf Gott vertraun!“ ein gutes und segensreiches Neues Jahr.

Nach diesen Ausführungen blieb den Gästen viel Zeit für persönliche Begegnungen und Gespräche - eine Gelegenheit, die gerne und ausgiebig genutzt wurde. Die lange Verweildauer der meisten Gäste bis nach 22 Uhr lässt darauf schließen, dass es allen guten gefallen hat und viele gute Gespräche geführt worden sind.

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Sternsingeraktion 2008: Sternsinger für die Eine Welt

Die 50. Aktion in Deutschland - Wir Oberberger waren wieder mit dabei!

Vom 4.bis zum 5. Januar und vereinzelt  bis zum 8. Januar 2008 sind wieder über 90 Kinder in Gruppen mit viel Freude und Elan durch die Straßen von Nümbrecht, Waldbröl und Denklingen gewandert und gefahren, um den Neujahrssegen des Christus-Kindes in die Häuser zu tragen und um eine Spende für das "Kindermissionswerk Die Sternsinger" zu bitten. In Wiehl und Bielstein zogen schon ab dem 26.12.2007 insgesamt ca. 120 Sternsinger stundenweise von Haus zu Haus.

In unserem Seelsorgebereich "An Bröl und Wiehl" mit unsern vier Gemeinden in Bielstein, Denklingen, Waldbröl und Wiehl wurden so von ca. 210 Kindern insgesamt 41.712,33 Euro an Spenden eingesammelt. Davon entfallen auf Denklingen 5.240,19 €, Nümbrecht 5.958,47 €, Waldbröl 8.526,92 €, Wiehl 12.623,75 € und Wiehl-Bielstein 9.363 €.

Wir danken unserem Gott, allen Aktiven und Spendern für die große Hilfe, durch die wieder einige der weltweit insgesamt über 3000 Hilfprojekte für Kinder und Familien spürbar unterstützt werden können.

Viele freuten sich über den Besuch der Sternsinger, darunter auch Nümbrechts Bürgermeister Bernd Hombach.

Neben der beachtlichen sichtbaren Hilfe gibt es eine ebenso große unsichtbare Hilfe - nämlich den göttlichen Segen von Jesus Christus, der mit dem Licht der Weihnacht unsere Häuser und Herzen spürbar erhellen möchte. In den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bittet Jesus Christus selbst um Aufnahme in unser Haus und Herz und spendet seinen Segen, damit sich das Evangelium in der Welt ausbreiten möge! Denn die Kinder sind mit offenem, vertrauensvollem Herzen unterwegs gewesen. Jesus sagt dazu: "Wer solch ein Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf" (Mt 18,5)!

Mit dem Segen der Sternsinger (Christus Mansionem Benedicat - Christus möge diese Wohnung segnen) wünschen wir allen ein von Gottes Segen und Frieden getragenes Neues Jahr!    

Michael Grüder, Pastoralreferent

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