Berichte aus dem Gemeindeleben im Jahr 2007

Gemeinsamer Klausurtag aller Pfarrgemeinderäte im Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“

Am Samstag, dem 17. November 2007 fanden sich alle Pfarrgemeinderäte des Seelsorgebereichs im Pfarrheim in Wiehl zu einem gemeinsamen Klausurtag ein. Dieser stand unter dem Thema „Unsere neue Situation im Seelsorgebereich und ihre Perspektiven“. Es fanden sich insgesamt 28 PGR- Mitglieder und zusätzlich aus dem Seelsorgeteam Pfarrer Jansen sowie die Pastoralreferenten Michael Grüder und Richard Schultze ein. Erwähnenswert ist die erfreuliche Anzahl von 14 Mitgliedern unseres Pfarrgemeinderats. Geleitet wurde der Tag von Herrn Theodor vom Generalvikariat Köln und seinem ehemaligen Kollegen Herrn Weber.

Die einzelnen Pfarrgemeinderäte erstellten ein Profil ihrer Gemeinde unter folgenden Aspekten:
- Was würden wir einem Interessierten Neuzugezogenen über uns erzählen, was macht uns aus?
-
Was ist das Besondere, das Sahnehäubchen, das es so nur bei uns gibt?
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Gibt es auch etwas zum Seelsorgebereich zu sagen (Gewinn?)

Mit diesen Profilen präsentierten sie den übrigen Teilnehmern ihre Pfarrgemeinden.
Nach dem Mittagessen stellten die Dozenten die neuen Strukturen des Seelsorgebereichs vor, die seitens des Erzbischofs angedacht sind. Dazu gab es Gelegenheit Fragen zu stellen.
Dabei kamen viele für die PGR-Mirglieder neue Gesichtspunkte zur Sprache. So hat der Kardinal nunmehr entschieden, dass der neue übergeordnete PGR auf jeden Fall einen Unterbau in den jeweiligen Pfarrgemeinden erhalten wird, über dessen Struktur jedoch noch nichts bekannt ist. Diese Struktur sowie auch die neue Wahlordnung wird in einer neuen Satzung für die PGR fixiert werden.

Der letzte Teil des Nachmittags galt einer weiteren Gruppenarbeit. In (nach Pfarrgemeinden betrachtet) gemischten Gruppen arbeiteten die Teilnehmer heraus, welche Motivation und Voraussetzungen sie benötigen, um sich in einem (für alle vier Gemeinden) gemeinsamen Pfarrgemeinderat zu engagieren. Des Weiteren sollten die pastoralen Grundwerte heraus gearbeitet werden, die erhalten bleiben müssen. Schließlich wurde jeweils eine Maßnahme daraus abgeleitet für die Gemeinde und eine für den Seelsorgebereich.
Diese Ideen wurden dem Plenum vorgestellt und darin diskutiert. Alle waren der einhelligen Meinung, dass die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse gesichert und in die Pfarrgemeinderäte getragen werden sollten. In einem halben Jahr, so vereinbarten die Teilnehmer, wollen sie sich erneut treffen und weiter an den Ergebnissen arbeiten.

Alle waren sich einig: es war ein sehr gelungener Tag. Vor allem die anderen Pfarrgemeinderäte, ihre Ängste und Sorgen, aber auch die Stärke ihrer Pfarrgemeinden kennen zu lernen, war sehr wertvoll für unsere weitere Arbeit.

Dem Wiehler Pfarrgemeinderat sei gedankt für seine Gastfreundschaft!

Neue Ministranten eingeführt

Am Sonntag, den 04. November 2007 wurden Vivien, Elvira und Mathias durch Kaplan Hannig in die Schar der Waldbröler Ministranten aufgenommen. Theresa fehlte wegen Erkrankung, gehört aber selbstverständlich auch zu den Minis.
Begleitet durch viele ältere Ministranten zogen sie, zunächst nur mit dem roten Talar bekleidet, fröhlich aber sichtlich aufgeregt in die Pfarrkirche ein. Nach einer kurzen Ansprache durch Kaplan Hannig bekamen die drei die weißen Rochetts und die gesegnete
n Plaketten durch unseren dienstältesten Ministranten Stefan sowie durch die „Ausbilder“ Stefan und Frank überreicht.
Nachdem ein Dankgebet der Minis gesprochen wurde, konnten alle dann ihre frisch erworbenen Kenntnisse bei der Gabenbereitung in die Tat umsetzen.  Zum ersten Mal durften die Schellen geläutet werden und der Gong ertönte bei der Wandlung.
Nach der Familienmesse fand dann noch eine kurze Feier zwischen den fünf Glocken der Pfarrkirche statt.
Allen Ministranten danken wir herzlich für ihre Bereitschaft und wünschen Gottes Segen für Ihren Dienst am Altare Gottes.
In den Filialgemeinden Nümbrecht, Schönenbach und Ziegenhardt waren keine Kinder bereit Ministrant zu werden.

Unsere großen Minis waren in Rom

Meßdienerwallfahrt des Erzbistums

18 Messdiener aus Reichshof, Nümbrecht und Waldbröl machten sich in den Herbstferien mit 1800 Gleichgesinnten auf, Rom zu erkunden. "Ad Fontes - Zu den Quellen!" lautete das Motto der Diözesan-Messdienserwallfahrt. So wurden alle Papstbasiliken besichtigt, das Forum Romanum überschritten und ca. 0,0001% aller römischen Eisdielen besucht. Höhepunkt der Fahrt waren aber vor allem die gemeinsamen Veranstaltungen in der Kleingruppe und mit allen anderen Messdienern zusammen, wie zum Beispiel bei der Papstaudienz.

 An dieser Stelle möchten wir Meßdiener uns bei allen Gemeindemitgliedern bedanken, die uns diese Fahrt erst möglich gemacht haben.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der LUPE 111/2007 auf Seite 47-49.

Pfarrfest 2007: Gemeinsam sind wir stärker!

Viele Gäste aus dem ganzen Seelsorgebereich beim Pfarrfest 2007

Es war ein besonderes Pfarrfest, denn zum ersten Mal haben zahlreiche Gäste aus Wiehl, Bielstein und Denklingen daran teilgenommen. Diese drei Gemeinden gehören ja nun mit zum neuen und erweiterten Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“.

Begonnen hatte unser Fest mit einem bewegenden und zu Herzen gehenden festlichen Gottesdienst. Unsere Pfarrkirche war so voll wie zu Weihnachten, und es war eine festliche, aber auch fröhliche Stimmung zu spüren. Dazu haben nicht zuletzt unsere 3 Kirchenchöre aus Waldbröl, Nümbrecht und Bielstein unter Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Michael Bischof mit ihrem schönen Gesang beitragen.
I
n diesem Festgottesdienst stellte sich das Seelsorger-Team für den neuen Seelsorgebereich "An Bröl und Wiehl" der Gemeinde vor. Jeder benannte kurz und prägnant seine Hoffnungen, Wünsche und Visionen für die künftige gemeinsame Arbeit.

Die meisten Gottesdienstbesucher blieben auch nach dem Gottesdienst noch bei uns und bevölkerten unser Pfarrfest.

Die Kinder erprobten ihre Geschicklichkeit, turnten in einer Hüpfburg, buken Stockbrot am offenen Feuer in der Jurte oder nahmen am Bobby-Car-Rennen teil. Die Pfadfinderleiter sowie die Mitarbeiterinnen und Eltern des Katholische Kindergartens hatten sich viele gute Aktivitäten für die Kinder einfallen lassen.

Die Erwachsenen nutzten die Zeit zur persönlichen Begegnung, zum Gespräch und zur Information über die verschiedene Projekte der Pfarrei St.Michael in der "Dritten" und doch Einen Welt. Die Ortsgruppe des "Kreuzbundes" war ebenso mit einem Info-Stand vertreten wie der Sachausschuss "Caritas und Soziales". An einem Stand wurden die defekten Krippenfiguren präsentiert und um eine Spende für die Erneuerung gebeten. Der Orgelbau unterrichtete über den Stand der Planungen und lud zur Verkostung des "Orgelbau-Weins" ein. Das CBT-Wohnheim informierte über diese Einrichtung und der Väter-Kreis aus Weihl / Bielstein stellte seine Ferien-Projekte vor. Natürlich durften auch der Bücherbasar und der Eine-Welt-Stand nicht fehlen.

Am Nachmittag testeten die Nümbrechter Lektoren mit einem Bibel-Quiz die Kenntnisse der anwesenden evangelischen und katholischen Seelsorger und der Gemeindemitglieder.

Für das leibliche Wohl war wie bei jedem Fest bestens gesorgt. Dafür sorgten die Damen der Frauengemeinschaft, die Mitglieder des Waldbröler Kirchenchores und der Männerkreis mit vereinten Kräften.

weitere Fotos

50 Jahre Stadtrechte für Waldbröl - Wir feierten mit!

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt war die Evangelische Kirche am Sonntag, den 26.August, als die Waldbröler Christen aller Gemeinden aus Anlaß des 50. Jahrestages der Verleihung der Stadtrechte an Waldbröl zu einem Ökumenischen Gottesdienst zusammenkamen. Es ist ein gutes Zeichen, dass zu Beginn eines so bedeutenden Festtages ein gemeinsamer Gottesdienst aller Christen der Stadt gefeiert wurde, in dem Dank für das bisher Erreichte wie auch die Bitte um Segen für das Kommende vor Gott getragen wurden.

Nach diesem eindruckvollen Gottesdienst blieben noch viele Christen im "Kirchencafé" zum persönlichen Gespräch zusammen.

Auch beim Festzug war unsere Gemeinde gut vertreten: der Kirchenchor St.Caecilia und die Evang. Kantorei gingen in geschwisterlicher und ökumenischer Gemeinschaft gemeinsam mit und brachten hin und wieder ein Ständchen dar. Messdiener zogen mit dem Kirchenmodell durch die Stadt und erinnerten so zum einen an unser Jubiläumsjahr und zum anderen daran, dass die Pfarrgemeinde und ihre Mitglieder und Gruppen ihren festen Platz im Leben dieser Stadt haben. Auch die Pfadfinder hatten sich in den Festzug eingereiht und auf ihre Jugendarbeit hingewiesen.

Klein aber Fein – Pfadfindersommerlager 2007

Statt der Anfangs erhofften 50 Teilnehmer meldeten sich nur 14 Kinder und Jugendliche an, so dass wir zunächst gezwungen waren, das Ziel der Fahrt aus Kostengründen von Einhaus (bei Ratzeburg) an die Steinbachtalsperre bei Euskirchen zu verlegen.
Am Freitag, den 20.07. um 9.00 Uhr machten wir uns auf den Weg an die Steinbachtalsperre.
Ein buntes Programm sollten in den kommenden 10 Tagen folgen. So waren zwei Geländespiele, ein Hajk über knapp 20 Kilometer mit 4 Stationen für die Kinder und Jugendlichen, eine Lagerolympiade, der Besuch des Schwimmbades in Bad Münstereifel und ein Ausflug nach Euskirchen die Höhepunkte des Lagers. Selbstverständlich gehörten auch die Morgenrunde, abendliche Liederrunden am Lagerfeuer, die Bannerwache sowie eine Nachtwanderung zum Programm.
Ein besonderers Highlight für die Rover war ein nächtlicher Hajk. Die Jugendlichen wurden gegen 23.00 Uhr mit verbundenen Augen an den Ausgangspunkt ihrer Wanderung gefahren, knapp 30 Kilometer vom Zeltplatz entfernt. Sie wanderten die ganze Nacht durch und kamen gegen 7.00 Uhr müde, aber glücklich, wieder im Lager an. Klar, dass sie an dem Tag dann ausschlafen durften.
Sonntag, der 29. Juli stand dann im Zeichen der Aktion „Scouting 100“. Am 01. August 1907 wurden in London in einem Zeltlager von 22 Jungs das erste Pfadfinderversprechen überhaupt abgelegt. Zur Erinnerung haben weltweit am 01. August (oder am Wochenende davor bzw. danach) Aktionen stattgefunden, bei denen Pfadfinder ihr Versprechen erneuert haben, so auch bei uns am diesem Sonntag in der Morgenrunde.
Montag dann kam die Presse zu Besuch: Der Kölner Express wollte auch über Pfadfinder berichten. Ein Fotograf und eine Journalistin kamen zu uns ins Lager, nahezu alle Teilnehmer wurden interviewt und viele Bilder wurden gemacht. Der Artikel wurde dann am 01.08. auf Seite 3 veröffentlicht, wir arbeiten daran, dass es beim nächsten Mal für die Titelseite reicht.

Fazit: Das Lager hat allen – Teilnehmern und Leitern – gut gefallen, und auch das Wetter hat einigermaßen mitgespielt.

Im übrigen gibt es noch etwas zu feiern: Unser Stamm wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. So werden wir am Festumzug der Stadt Waldbröl teilnehmen, vor allem aber werden wir aber am 08./09. September ein Jubiläumswochenende rund ums katholische Pfarrheim begehen. Dort werden Lagerbauten und Zelte zu bestaunen sein, darüber hinaus werden Samstag den Tag über immer wieder Workshops für Kinder angeboten. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Wer also einmal vorbeischauen will, ist herzlich dazu eingeladen.

Nähere Infos hierzu erteilt der Stammesvorstand (Klaus Köster, 02291/3588 oder 0151/10027154 und Ulrich Wieczorek, 02291/808527 oder 0175/4010287).

Ulrich Wieczorek

kfd Waldbröl trifft den Kölner Erzbischof

Im Rahmen eines Treffens des Diözesanausschusses der katholischen Frauengemeinschaft Deutschland mit Kardinal Meisner am 13. Juni 2007 in Kölner Maternushaus hatte auch die kfd Waldbröl Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen.
Kardinal Meisner wurde von der Diözesanvorsitzenden der kfd, Monika Kurth, in Laufe des Gespräches zu vier verschiedenen Tischgruppen geführt, an denen ihm die unterschiedlichsten Projekte zu verschiedenen Themenbereiche vorgestellt wurden: „Ehe und Familie“, „Weitergabe des Glaubens“ und „Charismen leben – Kirche sein“.
Im Themenschwerpunkt „kfd im ländlichen Bereich“ wurde Kardinal Meisner von der Vergabe des „Marianne Dirks Preises“ an die Waldbröler kfd-Gruppe berichtet. Die Vorsitzende Ursula Reinsch hatte Gelegenheit, von der Ausstellung „Ohne Glanz und Glamour – Prostitution und Frauenhandel im Zeitalter der Globalisierung“ zu berichten. Sie erwähnte, das die kfd auch mit dem Angebot eines  Vortrages  „Prostitution – ein Beruf wie jeder andere oder ein Verstoß gegen die Würde der Frau“ ein aktuelles Thema getroffen hatte, weil zeitgleich in der Waldbröler Verwaltung eine Anfrage zu Errichtung einer „Saunalandschaft“ vorlang. Durch die gute Sensibilisierung der kfd-Frauen, der Gemeinde und auch der Waldbröler Bevölkerung konnte ein Appell der  sechs christlichen Gemeinden in Waldbröl an den Stadtrat, verstärkt durch eine Resolution der SPD-Fraktion, die Errichtung eines weiteren Bordells verhindern und die Veränderung des entsprechenden Bebauungsplanes bewirken. „Das hat der liebe Gott gut vorbereitet“, meinte Kardinal Meisner, der sich sehr angetan zeigte von der Arbeit der kfd Gruppen. „Das sind keine leichten Dinge, die Sie alle tun, wie  die Waldbröler Frauen, einfach aufstehen und sich einsetzen für Menschen, deren Würde mit Füßen getreten wird.“  Aber neben dem Gebet sei immer auch das  konkerte Tun, die soziale Seite des Evangeliums wichtig, damit der Glaube nicht auf wackeligen Beinen stehe.
„Wenn es die kfd nicht gäbe, müßte sie heute noch erfunden werden“, lobte er alle gute, wichtige Arbeit, die er zum Schluß unter den Segen Gottes stellte.

Glaube, Spannung, Spiel und Spaß - erfolgreiche Osterfreizeit für Kinder 

Vom 1.-4. April 2007 fuhren wir von der kath. Kirchengemeinde Waldbröl / Nümbrecht aus mit 30 Kindern und 10 Betreuern zur Osterfreizeit nach Bestwig im nördlichen Sauerland. In der Ferienstätte Föckinghausen verbrachten wir vier schöne Tage in der Natur. In Workshops beschäftigten sich die Kinder mit ganz unterschiedlichen Themen: Beim Walderlebnis machten sie spielerische Erfahrungen mit ihren Sinnen. Beim Gestalten von Gipsmasken und Gipsbildern erfuhren Sie, dass jeder einzigartig ist. Beim Bibelquiz waren biblische Kenntnisse gefragt und schließlich beim Brötchen backen war das große Gemeinschaftsgefühl förmlich zu spüren. Auch Pastoralreferent Michael Grüder besuchte uns für 2 Tage und feierte einen Wortgottesdienst, der von den Kindern selbst mit vorbereitet war. So wurden Kerzen und ein Altartuch gestaltet, einige Kinder legten mit Naturmaterialien ein großes Kreuz auf den Boden und wieder andere kümmerten sich um die inhaltliche Planung des Gottesdienstes. Sie bereiteten Fürbitten, Lieder und ein Bibelvorspiel vor. In den vier gemeinsamen Tagen wurde aber nicht nur thematisch gearbeitet. Die Kinder hatten genug Freizeit um sich auf dem großen Waldspielplatz mit Seilbahn, Riesenrutsche und vielen anderen Spielmöglichkeiten auszutoben. Zum Abschluss unserer Fahrt fand für alle Kinder eine besinnliche Meditation statt. Hierbei konnten sie auch einmal innerlich zur Ruhe kommen und sich auf ihren christlichen Glauben besinnen. Für die meisten Kinder und Betreuer steht jetzt schon fest, dass sie auch nächstes Jahr dabei sein werden, wenn es wieder heißt „Glaube, Spannung, Spiel und Spaß, Osterfreizeit 2008!

Nadine Schneider

30 Kinder wurden zum Tisch des Herrn geführt

Nach intensiver Vorbereitung durften am Weißen Sonntag in der Pfarrkirche 30 Kinder zum ersten Mal zur Hl.Kommunion gehen. Pastor Klaus-Peter Jansen hatte sie - unterstützt von einigen Tischmüttern - über ein halbes Jahr lang vorbereitet.
Leitgedanke war in diesem Jahr der Leuchtturm: So wie er den Seeleuten Orientierung auf hoher See und in den Untiefen der Küstengewässer gibt, so sind für uns die Hl.Schrift und die Eucharistie Orientierungspunkte, an denen wir unser Leben ausrichten können.
Nach der Dankmesse am Montag kamen die Kinder mit ihren Angehörigen zum traditionellen Frühstück im Pfarrheim zusammen, das wiederum von den Damen der Frauengmemeinschaft ausgerichtet wurde.

Die Nümbrechter Kinder werden ihre Erstkommunion in Hl.Geist am darauffolgenden Sonntag feiern.

Pfarrer Norbert Kipp tritt in den Ruhestand

Pfarrer Norbert Kipp wurde durch Erzbischof Joachim Kardinal Meisner von seiner Aufgabe als Krankenhausseelsorger an der Rhein-Sieg-Klinik in Nümbrecht entpflichtet und mit Ablauf des 30.April 2007 in den Ruhestand versetzt.
Gleichzeitig wurde er mit Wirkung vom 01.05.2007 zum Subsidiar an den Pfarreien St. Bonifatius in Wiehl-Bielstein, St. Mariä Himmelfahrt in Wiehl und St. Michael in Waldbröl ernannt.
Von Herzen dankt die Gemeinde Herrn Pfarrer Kipp für seinen überaus engagierten Dienst an den Kranken in den vergangenen zehn Jahren und freut sich, dass er ihr als Priester und Seelsorger in anderer Funktion erhalten bleibt. (04/2007)

Neuordnung der Seelsorgebereiche

Unser Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat die Seelsorgebereiche in den Dekanaten Gummersbach und Waldbröl wegen des Priestermangels neu geordnet. Der Seelsorgebereich, „An Bröl und Wiehl“, zu dem unsere Pfarrei St. Michael und ihre Filialkirchen seit einigen Jahren gehören, hat sich nur dahingehend geändert, dass die Pfarrei St. Antonius / Denklingen dazu gekommen ist. Folglich umfasst unser Seelsorgebereich nun die Pfarreien: St. Michael/Waldbröl; St. Mariä Himmelfahrt / Wiehl; St. Bonifatius / Wiehl-Bielstein; St. Antonius / Denklingen.
Wie die personelle Besetzung in Zukunft aussehen wird und welcher Seelsorger welche Aufgaben übernimmt, entscheidet sich in den nächsten Wochen in Köln. Auf jeden Fall ist für den gesamten Seelsorgebereich nur noch ein Pfarrer vorgesehen. Dazu kommen dann zwei weitere Priester, die als Kapläne oder Pfarrvikare ernannt werden sowie andere pastorale Dienste. (03/2007)

Michael Bischof wird neuer Seelsorge-Bereichsmusiker

Der Kirchengemeindeverband konnte in relativ kurzer Zeit einen neuen Kirchenmusiker für unseren Seelsorgebereich „An Bröl und Wiehl“ finden. Es ist Michael Bischof, der z.Zt. noch in Kierspe im Sauerland als Organist und Chorleiter tätig ist.  Herr Bischof hat das kirchenmusikalische A-Examen gemacht und ist seit 1994 im Beruf tätig. Er ist verheiratet und hat 2 Kinder im Alter von 10 und 6 Jahren. Voraussichtlich zum 01.05.2007 wird er seine Tätigkeit bei uns beginnen.
Wir freuen uns auf unseren neuen Mitarbeiter und hoffen, dass er sich in unserer Gemeinde schnell einlebt und wohlfühlt. (02/2007)

Michael Bischof beim Probe-Dirigat
am 20.01.2007 mit den Chören des Seelsorgebereichs

Neujahrsempfang des Pfarrgemeinderates

Der Pfarrgemeinderat hatte die ganze Gemeinde am Dreikönigstag im Anschluss an die Abendmesse traditionsgemäß zum Neujahrstreffen eingeladen. Andreas Hombach als PGR-Vorstandsmitglieder begrüßte die Gäste und erinnerte in einem kurzen Jahresrückblick an die vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen der Pfarrgemeinde und ihrer Gruppierungen. In einigen Stichworten umriß er zudem die anstehenden Aufgaben der Gemeinde für die kommenden Jahre.

Sternsinger aus St. Michael unterwegs für Kinder in Not

Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg waren unsere Sternsinger am 5. und 6.Januar  wieder in den Straßen von Waldbröl, Ziegenhardt, Schönenbach und Nümbrecht  unterwegs. Mit dem Kreidezeichen „20+C+M+B+07“ brachten sie als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt.

Nach dem Aussendungsgottesdienst überbrachte die Sternsingerschar als Erstem Pastor Jansen diesen Segenswunsch. Ein Sternsinger schrieb diesen Segensgruß auch an die Türe des Pfarrhauses. Ehrensache, dass Pastor Jansen gleich in mehreren Sammeldosen einen ordentlichen Grundstock anlegte. Für die Sammler gab es zudem einige Tafeln Schokolade zur Stärkung mit auf den Weg.

Über 60 Jungen und Mädchen zogen trotz des widrigen Wetters unermüdlich durch die Straßen von Waldbröl, Ziegenhardt, Schönenbach und Nümbrecht, überbrachten den Segen und baten um eine Spende. Bisher kamen in Waldbröl rund 6500 €, in Ziegenhardt 944 €, in Schönenbach 682 € und in Nümbrecht 4270 € zusammen. Einige Einzelspenden stehen noch aus.

Bundesweit machen die Sternsinger diesmal mit dem Leitwort „Kinder sagen ja zur Schöpfung! – Tianay ny Haritanan’Atra!“ deutlich, dass Kindern überall auf der Welt der Schutz von Natur und Umwelt wichtig ist. Beispielland der diesjährigen Aktion ist Madagaskar, aus dessen Landessprache auch die Übersetzung des Leitworts stammt.

Die Aktion Dreikönigssingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 3.000 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

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