Berichte aus dem Gemeindeleben im Jahr 2004

Festgottesdienst am Hl. Abend mit musikalischem Gruß aus El Alto / Bolivien

Mit einem festlichen Gottesdienst am Hl. Abend feierte unsere Gemeinde die Ankunft des Herrn und eröffnete damit die Weihnachtszeit. Pfarrer Jansen ging in seiner Predigt vom allseits bekannten und beliebten Weihnachtslied "Stille Nacht, Hl. Nacht" aus und machte deutlich, dass die dort besungene Nacht, die Dunkelheit und all die damit verbundenen Ängste, die Einsamkeit und Verlassenheit zum Leben dazu gehören. Denn diese Dunkelheit wurde und wird durchbrochen und aufgelöst durch die Ankunft Gottes, der in Jesus Mensch wurde und zu uns in diese Dunkelheit kam um uns das Licht zu bringen.

Vor dem Gottesdienst überbrachte Marco Antonio Ancasi Tarqui, Ehemann der Waldbrölerin Eva Pevec, musikalische Weihnachtsgrüße aus El Alto / Bolivien. Mit seiner Kena (Flöte) und der Antara (Panflöte) spielte der Weisen seiner Heimat.
(Eva Pevec, die in El Alto in kirchlichem Dienst arbeitet, und ihr Mann machen derzeit Urlaub in Deutschland.)

Der Kirchenchor Cäcilia Waldbröl gestaltete den Gottesdienst mit einigen Stücken aus dem Weihnachtsoratorium und mit anderen traditionellen Weihnachtsliedern.

Danke-Abend für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen

Zum bereits traditionellen Danke-Abend hatte Pastor Jansen alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Pfarrgemeinde ins Pfarrheim geladen - und sehr viele waren dieser Einladung wieder gerne gefolgt.

Zuvor jedoch feierten alle gemeinsam eine Rorate-Messe, die wie in den Jahren zuvor zwei junge polnische Musiker Jecek und Krystof mit ihren Beiträgen festlich gestalteten. Auch beim Danke-Abend selbst erfreuten sie mit ihrer Musik.

Pfarrer Jansen dankte in einer kurzen Ansprache allen, die sich für unsere Gemeinde engagieren. Gemeinsam mit Diakon Josef Miebach überreichte er als sichbares Zeichen eine Flasche "Jubiläumswein".

Eva Pevec, derzeit auf Heimaturlaub in Waldbröl, berichtete anschaulich über ihre Arbeit in El Alto und die Unruhen, die 2003 die Stadt erschüttert hatten. Damals hatten die Indios (wieder einmal) versucht, ihre Rechte an Land und Bodenschätzen gegenüber ausländischen (meist US-amerikanischen) Firmen zu wahren. In Folge der Unruhen, bei denen es wegen des Einsatzes des Militärs viele Tote und Verletzte zu beklagen gab, mußte damals der (aus den USA gekommene und auch dorthin geflohene) Präsident zurücktreten. Eine spontane Sammlung unter den Anwesenden ergab eine Spende von je 270 € für die Menschen in El Alto und die beiden polnischen Musiker.

Adventfeier mit den Senioren

Zu einer Adventfeier hatte unsere Gemeinde alle Mitglieder über 70 Jahre ins Pfarrheim eingeladen - und sehr viele waren ge-kommen.
Pastor Jansen stimmte die Gäste mit einem Kinder-gartens erfreuten mit Gedicht- und Liedvorträgen und die "Schmettereulen" aus Diezenkausen unterhielten mit Advent- und Weihnachtsliedern. Eva Pevec - derzeit zum Heimaturlaub in Waldbröl - informierte mit einer Bilderschau über ihre Arbeit und 'ihre' Gemeinde in El Alto.

Diese Adventfeier für die Senioren der Gemeinde hat inzwischen eine jahrzehnte lange Tradition. Die Organisation liegt jeweils in den bewährten Händen der Frauengemeinschaft. Sie sorgen auch für die Bewirtung mit den vielen köstlichen Kuchen und für den erfrischenden Kaffee.


Während der Vorträge stärkten sich auch die Helferinnen der kfd bei einem Stückchen Kuchen und einer Tasse Kaffee.

Kernteam informiert auf dem Weihnachtsmarkt

Die Mitglieder unseres Kernteams zur regionalen Vorbereitung des Weltjugendtages 2005 in Köln lassen keine Gelegenheit aus, die Öffentlichkeit und insbesondere unsere Gemeindemitglieder über die Bedeutung des anstehenden Großereignisses zu infor-mieren.

Auf dem Waldbröler Weihnachtsmarkt waren sie mit einem Info-Stand vertreten, an dem man sich bei einem Glas Tee und ( selbst!) gebackenen Plätzchen erfrischen und sich rund um über den WJT 2005 informieren konnte. Zudem gab es vielfältige 'Fan-Artikel' mit dem WJT-Emblem zu erwerben.

In den Wochen zuvor haben sie z.B. in einer Elternversammlung unseres Katholischen Kindergartens, in einer Mitarbeiterinnenrunde der KfD, beim Seniorentreffen und zahlreichen anderen Gemeindegruppierungen das Anliegen des WJT 2005 vorgetragen.

Besuche in den weiterführenden Schulen, ein Beitrag beim Danke-Abend der Pfarrei für die Ehrenamtlichen und ähnliche Termine stehen bereits im Kalender der Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Natürlich werden bei solchen Gelegenheiten wie auch nach den Gottesdiensten die Lose der WJT-Lotterie an die Frau und an den Mann gebracht.
(Hierzu ein Insider-Tipp: 
Die ganz großen (materiellen) Gewinne wie ein Auto oder 10.000 € wurden noch nicht gezogen....
Und für alle, die sich mit kleinen Gewinne oder gar eine Niete begnügen mußten, bleibt der Hinweis: mit diesem Geld wird das gigantische Treffen von rund 800.000 jungen (und sicher auch älteren) Christen aus aller Welt finanziell wirksam unterstützt!)

Infos zum Kernteam              Infos zum Weltjugendtag 2005

Elf neue Minis in ihr Amt eingeführt

Zu Beginn des neuen Kirchenjahres wurden in der Messe zum 1. Adventsonntag nach gründlicher Vorbereitung durch die beiden Leiter der Waldbröler Meßdienergruppen Frank Wiezcorek und Stefan Wischary elf neue Ministranten für den Dienst in der Pfarrkirche St.Michael eingeführt.

Damit erhöht sich die Zahl der Waldbröler Meßdiener auf 74 Jungen und Mädchen. Insgesamt leisten in der Gesamtpfarrei über 100 Kinder und Jugendliche diesen bedeutsamen liturgischen Dienst.

Pastor Jansen stellte der Gemeinde den Nachwuchs kurz vor. Dann ....

Gelungenes Cäcilienfest

Der Waldbröler und der Nümbrechter Kirchenchöre St.Cäcilia und der Familienchor AMHA ADON ge-stalteten wie in den Vorjahren mit Liedvorträgen, kleinen Vorträgen und Sketchen das schon traditionelle Cäcilienfest.

Neben den Sängerinnen und Sängern und ihren Ange-hörigen waren auch zahlreiche Gemeindemitglieder zu diesem Festabend gekommen. Gekonnt führten Dr.Nürmberger und Rita Schonauer durch das bunte und vielfältige Programm.
Besonders gut kam bei den Gästen ein gemeinsames "Offenes Singen" an, in der alte und neue Lieder zur Freude aller gesungen wurden.

Zuvor hatten die Kirchenchöre die Vorabendmesse mit der „Messe breve No.7 in C“ von Charles Gounod musikalisch gestaltet.

Visionen der Ökumene - Die Katholische Kirche

lautete das Thema, zu dem die 'Ökumene Waldbröl' den Kölner Weihbischof Dr. Rainer Woelki ins Pfarrheim gebeten hatte.

Rund 80 Zuhörer - Pfarrer Jansen hob bei seiner Begrüßung erfreut hervor, dass dies für Waldbröl eine Rekordzahl bei Bildungsabenden in den letzten Jahren sei - lauschten den Ausführungen des Bischofs zum Stand der Ökumene aus katholischer Sicht.

An das über einstündige Referat schloss sich noch eine lange und lebhafte Aussprache zu verschiedenen Detailfragen an. Am dritten Abend dieser Gesprächsreihe nahm nach dem Generalsekretär des Bundes der Freien Evang. Gemeinden Reinhard Spinke und dem Weihbischof Dr. Rainer Woelki der Alt-Präses der Rheinischen Landeskirche und ehem. Ratsvorsitzender der EKD Mafred Kock zur Ökumene aus evangelischer Sicht Stellung .

Impressionen vom Pfarrfest

Auch in diesem Jahr bot das Pfarrfest allen Besuchern viel Gelegenheit zur Begegnung, zum Gespräch und zur Unterhaltung.

Nach dem Festgottesdienst spielte der Musikkreis Holpe auf. Mittags führten die Kinder des Kath. Kindergartens ein Singspiel auf, und am Nachmittag brachten die "Schmettereulen" ein Ständchen.

Das Weltjugendtag-Kernteam informierte anschaulich über den WJT 2005 und seine Arbeit zur Vorbereitung dieses bedeutenden Ereignisses im Bereich unserer Gemeinde.

An Ständen wurde über die Eine-Welt-Projekte der Gemeinde und das anstehende Jubiläumsjahr 2005 informiert. Zudem wurden der Jubiläumswein "Waldbröler Drachenstich" und die künstlerisch gestaltete Jubiläumskerze zum Kauf angeboten.

weitere Bilder vom Pfarrfest

Abschied von Kaplan Schilling

Mit einem Festgottesdienst und einem anschließenden Empfang verabschiedete sich unsere Gemeinde am 17.Juli von Kaplan Daniel Schilling, der nach Abschluss seiner dreijährigen Ausbildungszeit in Waldbröl nun seine erste Kaplanstelle in Kaarst bei Neuss antreten wird.

Drei Jahre wirkte Daniel Schilling in Waldbröl: zunächst als Praktikant, dann als Diakon und seit seiner Priesterweihe am 27.Juni 2003 schließlich als Kaplan. Sein besonderes Augenmerk galt in diesen Jahren der Jugend und den jungen Erwachsenen. Nicht zuletzt seinem Engagement und seiner Art, Jugendliche anzusprechen und aufsie einzugehen, ist es zu verdanken, dass sich wieder deutlich mehr Jugendliche zur Vorbereitung und zum Empfang des Firmsakramentes gemeldet haben. Auch nach der Firmung hat er den Kontakt zu den Jugendlichen gepflegt – sogar unter Nutzung moderner technischer Möglichkeiten wie Email und SMS. Er lud sie zu regelmäßigen Gesprächskreisen und religiösen Wochenendfreizeiten ein, die von vielen gerne angenommen wurden.

So war es denn auch kein Wunder, dass „seine“ Firmlinge in großer Zahl gemeinsam zum Verabschiedungsgottesdienst in die Pfarrkirche einzogen und ein selbst gebautes einfaches aber prächtig geschmücktes Holzkreuz vor den Altar niederlegten. Jeder Jugendliche entzündete eine kleine Kerze, damit „dieses Licht auch in die neue Gemeinde“ leuchte.

In seiner Predigt ging Kaplan Schilling auf die Wertschätzung ein, die Jesus allen Menschen entgegen brachte, und auf seine Bereitschaft, es mit allen Menschen auszuhalten und sie zu ertragen. Dies ist, so Kaplan Schilling, auch die Aufgabe für uns Christen: weil Gott alle Menschen wertschätzt und es mit allen Menschen aushält sollen wir es ihm gleich tun und unsere Mitmenschen wertschätzen und aushalten, so wie sie eben sind.

Im Pfarrheim ließ Pfarrgemeinderatsvorsitzender Paul Schulz bei seiner Begrüßung noch einmal die kurze aber sehr intensive Zeit des Wirkens von Kaplan Schilling Revue passieren. Er erinnerte dabei besonders an seine Arbeit mit der Jugend, an seine besondere Art, die Liturgie auch in kleinen Gesten sehr bewusst zu gestalten, und an seine sehr persönlichen Glaubenszeugnisse in Predigt und persönlichen Gesprächen.

Sprecher der Gruppierungen sowie das Pastoralteam schlossen sich mit Dank- und Abschiedsworten an, bevor dann auch im persönlichen Gespräch noch einmal ‚Lebe-Wohl’ gesagt werden konnte.

weitere Bilder ....                 Dankworte von Kpl. Schilling

Ökumenischer Pfingstgottesdienst 2004

"Der ökumenische Gottesdienst an Pfingstmontag ist bereits gute Tradition und hat einen hohen Stellenwert im Leben der drei Waldbröler Gemeinden!" betonte Pfarrer Jansen bei seiner Begrüßung zum diesjährigen ökumenischen Pfingstgottesdienst.

Schriftwort, Predigt und Gebet standen unter dem Leitgedanken "Heilen tut weh!".
Wir als
Christen sind aufgefordert und durch Gottes Geist befähigt, wie einst Hosea auf die Verfehlungen und die Entfernung unseres Volkes von Gott hinzuweisen und zur Umkehr zu mahnen.

Pastor Jansen überreichte am Ende des Gottesdienstes eine der Jubiläumskerzen an Pastor Seibel.

Seit Pfingsten 2004 brennen in allen Gotteshäusern unserer Gemeinde solche Jubiläumskerzen und erinnern so an die innerlichen und äußeren Vorbereitungen zum großen Jubiläum im kommenden Jahr . Nun wird diese Kerze auch in der Evangelischen Kirche unter dem Friedenskreuz leuchten.

Erstkommunion in St. Michael, Hl. Geist und St. Konrad

39 Jungen und Mädchen wurden in diesem Jahr am Weißen Sonntag in unserer Pfarrkirche feierlich zum ersten Mal zum Tisch des Herrn geführt.
Am darauf folgenden Sonntag gingen 35 Kinder in der Filialkirche Hl.Geist in Nümbrecht zur Erstkommunion.
In St.Konrad in Ziegenhardt feierten am 2.Mai 9 Kinder ihre Erst-kommunion.
Die Kinder hatten sich ein halbes Jahr lang auf diesen Tag vorbereitet.

Kernteam zum Weltjugendtag gebildet

13 Jugendliche und junge Erwachsene unserer Gemeinde bilden ein Kernteam, das die Vorbereitungsarbeiten zum Weltjugendtag 2005 für den Bereich unserer Gemeinde leisten will.

weiter ....

Sternsinger wieder erfolgreich unterwegs

Am 2. und 3. Januar zogen sie wieder durch die Straßen unserer Gemeinde: Unsere Sternsinger überbrachten den Segenswunsch zum neuen Jahr in die Häuser der Mitbürger in Waldbröl und Nümbrecht und baten um Spenden für ein Aufbauprojekt in Ruanda.

Über 12.200 € konnten sie so für ein Projekt zusammentragen, mit dem unter dem Motto "Kinder bauen Brücken" Wege zur Versöhnung zwischen den verfeindeten Bevölkerungsgruppen gesucht und realisiert werden sollen.

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